Feuerwehr bewahrt das Erbe der Väter
Autor: Heike Schülein
, Sonntag, 30. Mai 2010
Die Feuerwehr Steinberg feierte am Wochenende 125-jähriges Bestehen. Es ist das einzige Feuerwehrjubiläum dieses Jahres. Es nahmen nicht nur fast alle Landkreis-Wehren teil, sondern sogar die der beiden namensgleichen Orte Steinberg am See in der Oberpfalz und Steinberg im Vogtland.
Beim Festkommers am Samstagabend dankte Vorsitzender Thomas Heider allen, die zum Gelingen des Jubiläums beigetragen hätten.
Der Verein sei von 21 Gründungsmitgliedern ins Leben gerufen worden. Dieses "Erbe" sei von deren Nachfahren gewissenhaft angenommen und bis heute fortgeführt worden. Kommandant Tobias Eidloth sagte, bereits die Vorväter hätten erkannt, dass eine schlagfertige Truppe nur mit geschultem Personal möglich sei. Bürgermeister Förtsch sagte, man könne es nicht hoch genug würdigen, wenn sich Frauen und Männer für die Gesellschaft einbrächten. Die Wehren vor Ort bezeichnete Landrat Marr als leuchtende Beispiele für Nächstenliege und als Schlüssel für das Ehrenamt schlechthin. Kreisbrandrat Joachim Ranzenberger betonte, es sei ein Stück Lebensqualität, dass innerhalb von ein paar Minuten hochmotivierte und bestens ausgebildete Helfer vor Ort bereitständen.
Nach den Ehrungen für verdiente Kameraden und langjährige Mitglieder, bedankte sich der Vorsitzende der Feuerwehr Eibenberg, Josef Jakob, für die seinem Verein angetragene Patenschaft des Jubelfestes, die man gerne übernommen habe. So verbinde die beiden Wehren eine langjährige enge Freundschaft. Stellvertretend für die Patenvereine aus Eibenberg, Friesen, Gifting und Windheim wünschte er dem Verein alles Gute. Weiter gratulierten Marktbereichsleiter Alfred Kremer von der Sparkasse Kulmbach-Kronach, der eine Spende übergab, sowie die Abordnungen der beiden Wehren aus Steinberg am See in der Oberpfalz und Steinberg im Vogtland.