Druckartikel: Auch das "Ende der Welt" ist im Kronacher Café "Lorla" ausgestellt

Auch das "Ende der Welt" ist im Kronacher Café "Lorla" ausgestellt


Autor: Redaktion

Kronach, Dienstag, 18. April 2017

Werner Simons Werke sind bis Ende Juli im Café "Lorla" zu sehen.
Eines der vielen Bilder von Werner Simon: "Kap Finisterre"  Foto: privat


Über eine große Anzahl von Gästen konnte sich Werner Simon zur Eröffnung seiner Ausstellung "Sternenweg, Bilder einer Reise mit dem Fahrrad von Kronach nach Santiago de Compostela und weiter zum Ende der Welt" im Café "Lorla" in Kronach freuen.Die mehr als 3000 Kilometer lange Reise mit dem Fahrrad durch Deutschland, die Schweiz, Frankreich und Spanien wurde aus zeitlichen Gründen über mehrere Jahre in sechs Etappen durchgeführt und fand 2007 am Kap Finisterre, am Ende der Welt, ihren vorläufigen Abschluss.
Nach weiteren Radreisen in verschiedenen Ländern Europas war Simon zuletzt 2015 auf dem spanischen Jakobsweg, der Via de la Plata unterwegs, die circa 1000 Kilometer weit von Sevilla nach Santiago de Compostela führt.
Werner Simon war Technischer Leiter in der Frankenwaldklinik Kronach und verantwortlich für die Bau- und Sanierungsmaßnahmen an der Klinik. Seit 2016 befindet er sich im Ruhestand.


Kontakt zu zahlreichen Künstlern

Gemalt hat er bereits in seiner frühesten Jugend. Zahlreiche Galeriebesuche im In- und Ausland haben seine Kunstbegeisterung weiter entfacht. Durch sein langjähriges intensives Mitwirken im Arbeitskreis Kunst im Krankenhaus und dem damit verbundenen Kontakt zu zahlreichen Künstlern wurde der Wunsch nach kreativem Schaffen weiter gefördert.


Kunstsinnige Freunde drängten

Seine Bilder wurden ursprünglich zur Illustration eines persönlichen Reiseberichtes gemalt. Auf Drängen kunstsinniger Freunde und der Familie hat er sich entschlossen, die Bilder zu der Reise aus seiner "Zeichenmappe" herauszunehmen und sie der Öffentlichkeit zu präsentieren.
Durch das Malen für ihn bedeutsamer Stationen auf dem Jakobsweg hat er die Reise im Geiste noch einmal erlebt und meditativ verinnerlicht. Die Bilder sind in unterschiedlichen Techniken hauptsächlich in Aquarell- und Ölfarben gefertigt. Indigoblau und Ultramarin sind dabei häufig verwendete Farben, mit denen er die "Wucht und Dramatik" der Landschaften und Gebäude und auch eigene Stimmungen optisch transformieren will. Für die in der Ausstellung gezeigten Portraits wurden Kreide und Kohlestifte verwendet.
Die Ausstellung kann bis zum 31. Juli im Café "Lorla" in Kronach besichtigt werden. red