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70 Grad bei der Arbeit: Fränkische Dachdecker trotzen der brutalen Hitze


Autor: Redaktion

Kronach, Montag, 29. Juni 2026

Dachdecker in Franken arbeiten bei extremer Hitze auf bis zu 70 Grad heißen Dächern. Ein Blick in den Alltag an einem der heißesten Arbeitsplätze während der Hitzewelle.
Der Kronacher Dachdeckermeister Björn Gehring weiß: 35 Grad Lufttemperatur bedeuten, dass sein Arbeitsplatz zur Bratpfanne wird.


Wasser, Wasser, Wasser – wer im Handwerk oder auf dem Bau unterwegs ist, der hat in der vergangenen Woche das Trinken sicher nicht verlernt. Bei weit über 30 Grad schmorten auch Frankens Dachdecker Tag für Tag unter praller Sonne. Einer von ihnen ist Dachdeckermeister Björn Gehring aus Lahm (Landkreis Kronach). Er weiß, dass 35 Grad Außentemperatur dafür sorgen können, dass sein Arbeitsplatz noch viel, viel heißer wird. 
 
„Wenn unsere Leute auf den Dächern sind, müssen sie Temperaturen von bis zu 70 Grad aushalten. Das Bitumen strahlt zurück. Das wird so heiß, dass man Spiegeleier braten kann. Eiweiß wird ab 65 Grad Celsius fest“, erklärt Seniorchef Günther Stenglein von der Kulmbacher Zimmerei Stenglein. Deshalb bekommen seine Angestellten auch Wasser spendiert. 
 
Doch mit dem Trinken allein ist es nicht getan, wenn die schweißtreibende Arbeit nicht auf die Gesundheit gehen soll. Wie sich Gehring und seine Kollegen gegen die Hitze schützen und warum er trotz der Temperaturen nicht auf seine lange Hose verzichten will, erklären die Kollegen vom Fränkischen Tag in ihrem Text direkt von seinem Arbeitsplatz in luftiger Höhe.