Apples Präsentation war im Großen und Ganzen unspektakulär. Es gab die üblichen Seitenhiebe auf die Konkurrenz, begleitet vom Selbstbewusstsein, um das Apple nie verlegen ist. Dennoch reagiert der Konzern auf die Konkurrenz, stellt das Update seines Betriebssystems kostenlos zur Verfügung und liefert auch gleich ein paar Programme mit. Ein Affront gegen Microsoft, dessen Office-Paket immer noch kostenpflichtig ist und der Versuch, eine Alternative zu Googles kostenlosen Programmen anzubieten. Gegen Google zielen auch die neuen iPads, die dünner und leichter sind und ein deutlich verbessertes Display haben.

Apple bleibt teuer


Die - und auch die neuen MacBooks - sind aber nicht gerade billig wenn man ähnliche Angebote der Konkurrenz vergleicht. Spätestens seit auch die über ein jeweils eigenes Ökosystem verfügen, müssen sich Nutzer entscheiden, ob sie 479 Euro für das günstigste iPad Air oder beispielsweise 399 für das Nexus 10 von Google ausgeben wollen. Das jeweilige Konzernimage gibt's gratis dazu.
Wer gerade vor einer Kaufentscheidung steht, sollte allerdings noch bis Ende des Monats warten. Dann stellt Google - nach Apple, Nokia und Microsoft - wahrscheinlich nicht nur eine neue Android-Version vor, sondern wohl auch neue Geräte.