Dass sie mit eigenen Flugzeugen um die Welt düsen, mag man noch den Bedürfnissen eines internationalen Konzerns zugute halten.

Wenn es aber stimmt, dass der Treibstoff vom amerikanischen Geheimdienst NSA gesponsert wurde, dann sind dem kalifornischen Staat nicht nur Steuereinnahmen entgangen. Weil die Maschinen angeblich Daten für die NSA gesammelt haben, kratzt das am sauberen Image von Google. Einem Konzern, der auch deshalb so erfolgreich ist, weil seine Nutzer darauf vertrauen, dass die eigenen Daten in der firmeneigenen Wolke sicher gelagert sind und keine fremde Augen Zugriff hat, macht Geschäfte mit der NSA? Und das entgegen aller bisherigen Beteuerungen, freiwillig keinerlei Informationen an Geheimdienste herauszugeben?

Google weiß, dass Vertrauen für seinen Erfolg grundlegend ist. Die Chefs sollten penibel darauf achten, es nicht zu missbrauchen. Am Geld für Treibstoff dürfte das nicht scheitern.