Ausgelaufenes Heizöl auffangen und vollgelaufene Keller auspumpen. Das werden die zwei Hauptaufgaben sein, die auf eine Einheit der Feuerwehr aus dem Landkreis Kitzingen zukommen, die sich auf den Weg in den Landkreis Ahrweiler gemacht hat, der von den Wassermassen wohl am schlimmsten getroffen worden ist.

Die Freiwillige Feuerwehr Volkach hat sich am Donnerstagmittag mit sechs Personen einem Kontingent aus Unterfranken angeschlossen, das ins Hochwassergebiet aufgebrochen ist. Als Fahrzeug bringen die Helfer den MGH (modularer Gerätewagen Hochwasserschutz) und einen Ölschadensanhänger mit, heißt es in einer Pressemitteilung des Landratsamts Würzburg. Mit dem Ölschadensanhänger kann ausgelaufenes Heizöl umgefüllt oder aufgefangen werden. Der MGH ist dafür ausgelegt bis zu 35 000 Liter Wasser pro Minute zu pumpen und so zum Beispiel vollgelaufene Keller wieder frei zu bekommen. Dieses Pumpfahrzeug gehört dem Landkreis Kitzingen und ist dauerhaft in Volkach stationiert.

Über Nacht hatten sich innerhalb kürzester Zeit die Freiwilligen Feuerwehrmänner gefunden, die jetzt in den Einsatz aufgebrochen sind. Die sechs Feuerwehrmänner aus Volkach sind jetzt vermutlich bis Montag im Einsatz und werden dann von sechs anderen Kameraden aus Volkach abgelöst.