Ein Auffahrunfall mit vier Verletzten, darunter ein Kind, hat sich am Freitagnachmittag in Kitzingen (Unterfranken) ereignet. Auslöser waren Autofahrer, die wegen eines Notarzteinsatzes anhielten.
Am Freitag, 7. September 2018, ist es gegen 14.00 Uhr auf der Repperndorfer Straße in Kitzingen zu einem Auffahrunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen gekommen. Wie die örtliche Polizeiinspektion meldet, wurden bei dem Unfall vier Personen leicht verletzt.
An der Kreuzung: 21-jähriger Autofahrer sieht Notarztwagen und bremst
Ein 21-jähriger Peugeot-Fahrer fuhr auf der Repperndorfer Straße in Richtung Würzburg. Als er sich der Kreuzung mit der Siegfried-Wilke-Straße näherte, zeigte die Lichtzeichenanlage für ihn grün. Er vernahm dann ein Martinshorn und sah, dass in der Siegfried-Wilke-Straße ein Notarztwagen mit Martinshorn und Blaulicht angefahren kam. Er bremste sein Auto bis zum Stillstand ab, damit das Notarztfahrzeug ausfahren konnte.
Ein nachfolgendes Auto hält rechtzeitig, ein weiteres allerdings nicht
Ein hinter dem Peugeot fahrender 22-jähriger BMW-Fahrer, der das Martinshorn auch gehört hatte, bremste ebenfalls stark ab und konnte hinter dem Peugeot halten. Ein hinter diesem fahrender 40-jähriger Ford-Fahrer bemerkte die Bremsvorgänge zu spät. Er fuhr auf den vor ihm fahrenden BMW auf und schob diesen noch auf den Peugeot. Der Schaden beläuft sich auf etwa 7000 Euro.
Bei dem Unfall wurden in dem Ford ein fünfjähriges Kind und eine 21-jährige Mitfahrerin sowie in dem BMW der Fahrer und in dem Peugeot eine 21-jährige Mitfahrerin leicht verletzt. Zu einem Zusammenstoß mit dem Notarztfahrzeug kam es nicht.
Erst am Donnerstag war ein Autofahrer in Kitzingen nach einer Unfallflucht in einem Vorgarten gelandet.