Der Termin für den Umzug ins neue Gebäude steht fest. Am Samstag, 28. August wird die Geiselwinder Feuerwehr ihre Fahrzeuge erstmals ins neue Gerätehaus stellen. "So ist es geplant. Das werden wir schaffen, auch wenn bis dahin sicher noch nicht die letzte Lampe, oder der letzte Seifenspender montiert sein wird", kündigte Geiselwinds Bürgermeister Ernst Nickel in der Sitzung des Gemeinderates an.

Das neue Haus entstand an der Stelle, wo auch das bisherige seinen Platz hatte. Mit dem Bau wurde im März 2020 begonnen, man liege im damals kalkulierten Kostenrahmen von 3,3 Millionen Euro, so Nickel. Davon entfallen 1,1 Millionen Euro auf den Bauhof.

Gleichzeitig wird dann auch der gemeindliche Bauhof wieder in das gemeinsam mit der Feuerwehr genutzte Areal umziehen. Bis Ende September etwa solle dann alles abgeschlossen sein. Eine offizielle Einweihung des neuen Gebäudes würde Nickel gerne machen. Einen Zeitpunkt vermochte er angesichts der Corona-Lage jedoch nicht zu nennen, man warte erst einmal ab.

Im neuen Gebäude werden derzeit innen Beschichtungen aufgebracht, die noch trocknen müssen. Dazu werden Kleinarbeiten ausgeführt. In der Sitzung vergab der Gemeinderat Aufträge zum Kauf von Werkstattbedarf. Dieser ging an die Firma Günther Fachhandel in Bad Neustadt für brutto 28 917 Euro. Bei der Ausstattung mit Büromöbeln ging der Zuschlag für die Innenausstattung an die Firma Steinmetz in Würzburg für 55 434 Euro.

Außerdem wird nun im neuen Feuerwehr-Gerätehaus eine Stelle zur Pflege der Atemschutzausrüstung eingerichtet. Das sei von Beginn an geplant gewesen, so Nickel. Rund 40 Geräte habe man bei den drei Wehren in der Gemeinde, die es zu warten gelte. Bisher fehlten dazu geeignete Räume und die Ausstattung. In der Ratssitzung wurde der Auftrag zur Einrichtung einer Pflegestelle für insgesamt 47 759 Euro vergeben.