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Thomas Borst bleibt an Spitze des Nordheimer Weinbauvereins


Autor: Walter Braun

Nordheim, Montag, 09. August 2021

Sie vertrauen altbewährten Kräften: In ihrer Hauptversammlung wählten die Mitglieder des Nordheimer Weinbauvereins die bisherige Führungsriege erneut an die Spitze. Unter der Regie von Bürgermeisterin Sibylle Säger wurde folgende Führungscrew gewählt: Vorsitzender Thomas Borst, stellvertretender Vorsitzender Simon Trost, dritter Vorsitzender Andreas Zang, Schriftführerin Christin Glaser, stellvertretender Schriftführer Johannes Nickel, Kassier Thomas Braun, Beisitzer Tobias Wischer, Thomas Reichert, Markus Kram, Michael Schneider, Michael Christ, Christian Glos und Moritz Braun sowie als Kassenprüfer Nina Bunzelt und Thomas Kächelein.
Sie leiten künftig die Geschicke des Weinbauvereins Nordheim (von links): Thomas Braun, Markus Kram, Thomas Reichert, Johannes Nickel, Michael Schneider, Vorsitzender Thomas Borst, Tobias Wischer, Christian Glos und Moritz Braun.


Sie vertrauen altbewährten Kräften: In ihrer Hauptversammlung wählten die Mitglieder des Nordheimer Weinbauvereins die bisherige Führungsriege erneut an die Spitze. Unter der Regie von Bürgermeisterin Sibylle Säger wurde folgende Führungscrew gewählt: Vorsitzender Thomas Borst, stellvertretender Vorsitzender Simon Trost, dritter Vorsitzender Andreas Zang, Schriftführerin Christin Glaser, stellvertretender Schriftführer Johannes Nickel, Kassier Thomas Braun, Beisitzer Tobias Wischer, Thomas Reichert, Markus Kram, Michael Schneider, Michael Christ, Christian Glos und Moritz Braun sowie als Kassenprüfer Nina Bunzelt und Thomas Kächelein.

Zweiter Schriftführer Johannes Nickel erinnerte in seinem Rückblick unter anderem an die jährlich verdeckte Weinprobe im Rathauskeller, die 2020 unter dem Motto "Premiumweine der vergangenen Jahre" abgehalten wurde. Ein Highlight ist auch die Ausrichtung der Krönungsfeierlichkeiten der örtlichen Weinprinzessin. So übergab Vanessa Wischer im Februar 2020 im feierlichen Rahmen die Krone an die neue Weinhoheit Chiara Krüger.

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Vanessa Wischer war zeitgleich Bewerberin um das Amt der Fränkischen Weinkönigin. Der Weinbauverein unterstützte sie bei der Vorbereitung. Wegen der Corona-Pandemie konnten die Wahlen bislang noch nicht stattfinden, berichtete Nickel.

Wanderwege sollen neu präsentiert werden

Einen Strich durch die Rechnung machte Corona den Winzern auch bei der Ausbringung der RAK- Dispenser (Pheromonprodukt für die Bekämpfung des Einbindigen und Bekreuzten Traubenwickler). Sie konnten nicht in einer Gemeinschaftsaktion, sondern mussten vielmehr in Eigenregie durch einzelne Winzerbetriebe ausgebracht werden.

Wie Nickel mitteilte, sollen die Wanderwege an der Mainschleife in einem überarbeiteten Gemeinschaftsprojekt neu dargestellt werden. Die Gemeinden werden bei der Planung einbezogen, das bestehende Wegenetz in neue Rundwege integriert. In Nordheim, so Nickel, sollen hierbei zwei Wege sowie ein "Marterle-Weg" entstehen.

Vorsitzender Thomas Borst lobte die erwähnte RAK-Ausbringung durch einzelne Winzer und informierte über zahlreiche Vorbereitungsrunden, die man mit Vanessa Wischer im Hinblick auf die Wahlen zur Fränkischen Weinkönigin absolviert hat. Leider musste coronabedingt auch in diesem Jahr die Wahl abgesagt werden.

Handlungsbedarf bei der Bewässerung von Weinbergen

Außerdem ging es in der Versammlung um das rund 14 Millionen teure Weinbergs- Bewässerungsprojekt der Gemeinden Nordheim und Sommerach (wir berichteten), das als Pilotprojekt vom Freistaat bis zu 50 Prozent gefördert wird. Sowohl Thomas Borst als auch Bürgermeisterin Sibylle Säger ("Ich werde kämpfen, aber ich brauch die Rückendeckung von euch") waren sich einig, dass die Winzer in naher Zukunft entscheiden, inwieweit Weinbau in Nordheim noch eine Zukunft hat.

Borst sprach vom "größten Infrastrukturprojekt für unsere Zukunft" und forderte die Winzer auf, sich am Bewässerungsprojekt zu beteiligen. "Wir müssen handeln, es geht um die Ertragssicherung", sagte der Vorsitzende, der die Weinbergsbewässerung als beste Investition in die Wertsteigerung der Grundstücke sieht.

Bürgermeisterin Säger wünschte sich, dass möglichst alle Nordheimer hinter dem Projekt stehen. Wie sie abschließend informierte, müsse man wegen der Trägerschaft des Bewässerungsprojektes baldmöglichst einen Boden- und Wasserverband gründen. Markus Schneider votierte schließlich für eine Gemeinschaftsversammlung mit der im Boot sitzenden Nachbargemeinde Sommerach, in der noch offen stehende Fragen geklärt werden könnten.