Viermal ging die Kitzinger Masters-Athletin bei den Internationalen Deutschen Meisterschaften an den Start. Genauso oft beendete sie ihre Rennen als Siegerin.
„Äußerst zufrieden“ kehrte Schwimmerin Dietlind Weise nach eigenen Worten von den Internationalen Meisterschaften der Masters über die langen Strecken aus Wetzlar zurück. Mit vier Goldmedaillen und einem Rekord im Gepäck konnte die Athletin der TG Kitzingen dies auch sein.
Über 1500 Meter schwamm sie erstmals in der Altersklasse 70. Sie war nicht nur schneller als vergangenes Jahr, sondern verbesserte auch den 14 Jahre alten deutschen Altersklassenrekord um 28 Sekunden, der am 26. März 2004 von Ingrid Rothe-Day (Berliner TSC) aufgestellt wurde. In Wetzlar siegte Weise in 28:22,85 Minuten und damit 33 Sekunden vor ihrer einzigen Konkurrentin Marlies Fieguth (TPSV Enkenbach).
Vom 1500m-Erfolg getragen, schwamm die Kitzingerin drei Stunden später auch die 800m (14:17,07) schneller als im Vorjahr und damit erneut zu Gold vor Fieguth und Ute Hole (SSF Bonn). In dieser Reihenfolge stand das Damen-Trio zwei Tage später auch über die 400m auf dem Podest. Weise hatte sich mit einem Vorsprung von über 20 Sekunden in 7:03,89 Minuten den Sieg geholt.
Über die 400 Lagen, die Königsdisziplin der Schwimmer, versuchte sich Weise nach fünf Jahren Pause. Erschöpft, aber zufrieden schlug sie in 8:30,67 Minuten und damit 26 Sekunden vor ihrer einzigen Altersklassen-Konkurrentin Fieguth an und errang ihre vierte Goldmedaille. Ihre Zeit hätte in der Altersklasse 65 für Rang drei gereicht.
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