Rückhaltebecken im Weinbergsgebiet werden vermessen
Autor: Gerhard Krämer
Seinsheim, Dienstag, 20. März 2018
Seinsheim auch für Einrichtungen auf Nachbargemarkungen zuständig
Auch kleinere Bauvorhaben können schnell teuer werden, gerade wenn es um historische Bauten geht. So wird die Sanierung der historischen Friedhofsmauer im vorderen Bereich der Seinsheimer Friedhofes rund 20 000 Euro kosten. Das Fundament ist laut Bürgermeister Heinz Dorsch in Ordnung. Das Angebot der Fachfirma bezieht sich auf Abbrucharbeiten und die Reparatur der historischen Mauer. Weg und Tor sind hier noch nicht dabei.
Weitere Themen der Sitzung waren:
Überraschende Kosten kommen auf die Marktgemeinde bei den Rückhaltebecken im Seinsheimer Weinbergsgebiet zu, auch für die Becken, die sich schon auf Hüttenheimer beziehungsweise Bullenheimer Gemarkung befinden. Dafür gibt es eine Vereinbarung. „Alle fünf Jahre müssen die Becken vermessen werden“, gab Bürgermeister Heinz Dorsch bekannt. Dabei geht es auch darum, dass die Becken noch das notwendige Volumen haben. Da dies tatsächlich Vorschrift ist, wird die Gemeinde die Vermessungsarbeiten nun ausschreiben. Einige Arbeiten, wie zum Beispiel das Freischneiden, sind schon im Gange. Eines der Becken gilt mittlerweile als Biotop. Deswegen müssen eventuell notwendige Arbeiten mit der Unteren Naturschutzbehörde abgesprochen werden.
Für den Tierschutzverein bezahlt die Gemeinde für dieses Jahr 70 Cent pro Einwohner.
Das Rathaus erhält die Aufschrift „Rathausplatz 1“. Der Gemeinderat einigte sich mehrheitlich auf ein Schriftbild und auf die Position der Aufschrift neben der Eingangstüre oberhalb des Fensters.
Zustimmung gab es seitens des Gemeinderats, in der Grundschule Willanzheim eine Küche einzurichten. Hier soll es die Möglichkeit geben, tiefgefrorene Essen zu erwärmen. Eine Kostenschätzung beläuft sich auf 100 000 Euro. Es wird versucht, dieses Projekt über das Kommunale Investitionsprogramm für Schulen gefördert zu bekommen, da es dann 90 Prozent als Zuschuss gibt.