Artur Steinmann

(Präsident des Fränkischen Weinbauverbandes): „Derzeit ist unsere Gesellschaft außergewöhnlich gefordert. Ich wünsche mir in der Bevölkerung starke Solidarität füreinander und seitens der Politik zukunftsweisende und richtige Entscheidungen für das gemeinsame Wohlergehen. Auch für die Winzerinnen und Winzer der Silvaner Heimat Franken ist es eine Zeit voller Herausforderungen. Dennoch blicke ich zuversichtlich und hoffnungsvoll in das kommende Jahr und wünsche uns allen, dass wir 2022 wieder echte fränkische Weinkultur und unbeschwerten Genuss leben und feiern können.“

Kerstin Baderschneider

(Evangelische Dekanin): „Meine Weihnachtswünsche fasse ich in ein Gebet, damit sich Wünsche in Hoffnung verwandeln: Lieber Gott, an diesem Weihnachtsfest bitte ich dich um Frieden zwischen den Völkern, unter Nachbarn und in den Familien. Tröste die, die jemanden schmerzlich vermissen. Sei bei allen, die an den Feiertagen arbeiten: in den Krankenhäusern und Pflegeheimen, in Restaurants, Bereitschaftsdiensten, Tankstellen und an anderen Orten. Sei bei allen Kranken und bei denen, die sich Sorgen machen. Halte deine Hand über uns und über unsere Lieben. Erfülle unser Herz mit der Weihnachtsfreude, dass wir die Botschaft der Engel für uns persönlich hören: Euch ist heute der Heiland geboren. Christ, der Retter ist da – für uns und wo auch immer wir sind. Amen.“

Stefan Güntner

(Oberbürgermeister Kitzingen): Persönlich wünsche ich mir einfach ein paar ruhige Feiertage. Es braucht nichts Außergewöhnliches. Zeit im Kreise der Familie ist immer das Wichtigste an Weihnachten. Früher war der Höhepunkt an Heiligabend, wenn sich die ganze Familie Güntner in Sickershausen bei der Oma als Familienoberhaupt versammelt hat. Mit Blick auf Stadt und Gesellschaft wünsche ich mir natürlich, dass es uns endlich gelingt, Corona hinter uns zu lassen und zur Normalität zurückzukehren. Veranstaltungen, Stadtfeste, Weinfeste usw. sind wichtig für das Lebensgefühl. Da wünsche ich mir, dass 2022 wieder deutlich mehr möglich sein kann.“

Gerhard Spöckl

(katholischer Pfarrer): „Gerade zum Weihnachtsfest hegen wir für die kommende Zeit den Wunsch nach dem Schöneren, nach dem Größeren – nach GOTT.

In diesem Jahr wünsche ich mir sehnlichst, dass wir gut durch die fünfte Welle der Coronapandemie kommen. Ebenso wünsche ich mir und sehne mich auch danach, dass es uns als Gesellschaft gelingt, alle Unterschiede in der Welt, in Kitzingen und zwischen den Menschen ein wenig zu verringern. Nicht oben und unten, reich und arm sind der Maßstab von Weihnachten, sondern GOTT wurde einfach Mensch und kam als Mensch zu uns. Alle Unterschiede braucht Gott nicht. Er kommt einfach mal bei uns vorbei als Mensch.“

Felix Wallström

(Geschäftsführer Bayerisches Rotes Kreuz in Kitzingen) „Für das diesjährige Weihnachten wünsche ich mir, dass wir es gemeinsam schaffen, die Pandemie im nächsten Jahr zu besiegen. Das wird nur in einem guten Miteinander und mit Hilfe von Achtsamkeit für sich selbst und Andere gelingen können. Dazu wünsche ich mir, dass es dem Einzelnen in unserer Gesellschaft gelingt, die eigenen Interessen – wo es geboten ist – hinter das Gemeinwohl zu stellen. Für mich selbst und alle, die in diesen turbulenten Zeiten Verantwortung tragen, wünsche ich Zeit zum Durchatmen. Meinen Kolleginnen und Kollegen, die über die Feiertage schuften, wünsche ich einen ruhigen Dienst.“ Fotos: Silvia Gralla, G. Krämer, A. Brachs, A. Kirchner, F. WEichhan

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