Mit großem Interesse habe ich den Bericht zur Steigerwaldbahn gelesen. Das ist doch mal ein sicherlich ausgewogenes Konzept und nicht diese vielen positiven und negativen Berichte, Plakate an den Straßen und in den Zeitungen.
Zu "Wenn die Bahn auf der Straße fährt" vom 1. August erreichte die Redaktion folgende Zuschrift:
Mit großem Interesse habe ich den Bericht zur Steigerwaldbahn gelesen. Das ist doch mal ein sicherlich ausgewogenes Konzept und nicht diese vielen positiven und negativen Berichte, Plakate an den Straßen und in den Zeitungen.
So etwas kann man ja eigentlich nur begrüßen, mit der Bahn von Schweinfurt nach Kitzingen, mit Toiletten, Fahrradmitnahme und Bistro.
So kann ich mir die Verkehrsregelung auch für die Zukunft umweltverträglich vorstellen. Auch der Tourismus an den Strecken würde gewinnen!
Auch Menschen ohne Auto, sowieso auch ältere Menschen, können so bequem von A nach B gelangen, zum Einkaufen, Bummeln, zu Veranstaltungen die auch abends erreichbar wären.
In Kassel, dort wo wir vierzig Jahre gelebt und gearbeitet haben, ist ein solches Konzept schon länger verwirklicht worden. Die „Straßenbahnen“ oder auch Leichtwaggons genannt, fahren von der Innenstadt mit Fußgängerzone und Geschäftstraße bis zu 55 Kilometer und mehr, ohne umzusteigen, bis nach Hause und umgekehrt. Warum sollte diese umweltschonende und energiesparende Möglichkeit nicht auch hier zu verwirklichen sein?
Für nur wenige Kilometer Ausbau der B 286 werden 45 Millionen Euro ausgegeben, ist das die Zukunft? Oder doch lieber eine die umweltschonende Bahn?
Peter Plischke,
97357 Prichsenstadt