Kitzinger Technologietransferzentrum kann kommen - Robotik und Künstliche Intelligenz anwenden
Autor: Redaktion
Kitzingen, Dienstag, 07. Februar 2023
Das Kitzinger Technologietransferzentrum, das Robotik und Künstliche Intelligenz anzuwenden lernt, kann dank eines Zuschlags kommen.
Mit großer Freude wurde die heutige Entscheidung des Bayerischen Kabinetts zur Schaffung weiterer Technologietransferzentren in Kitzingen aufgenommen. „Unsere Vision, angewandte Forschung im Landkreis Kitzingen in den Zukunftsfeldern Künstliche Intelligenz und Robotik zu betreiben wird wahr! Dies ist ein großer Meilenstein für den Wirtschaftsstandort Kitzingen“, freut sich Landrätin Tamara Bischof.
Wie das Landratsamt Kitzingen berichtet, wurde in der Kabinettssitzung vom 7. Februar 2023 die „Hightech Transfer Bayern“ Initiative beschlossen. Diese soll unter anderem den Wissens- und Technologietransfer aus der Wissenschaft in die Wirtschaft fördern. Insgesamt plant die Staatsregierung 15 TTZs in Bayern neu zu gründen. Der Freistaat Bayern stellt hierfür in den kommenden fünf Jahren rund 103 Millionen Euro bereit.
Kitzingen, welches sich seit Mitte 2021 intensiv mit diesem Thema beschäftigt, hat sich, gemeinsam mit der Wirtschaft und der Hochschule auf die Themenfelder Robotik – Künstliche Intelligenz – Digitalisierung, in intensiven Arbeitsstunden und vielen Gesprächsrunden verständigt. Mittlerweile besteht das Kitzinger Konsortium aus 18 lokalen Unternehmen, den beiden Kammern IHK Würzburg-Schweinfurt sowie der Handwerkskammer für Unterfranken, dem Landkreis Kitzingen sowie der Technischen Hochschule Würzburg-Schweinfurt.
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„Die Themen Robotik und KI sind die Top Themen der Wirtschaft neben dem Fachkräftemangel und den Energiekosten. Um unseren Wirtschaftsstandort wettbewerbsfähig zu halten, sind Forschung und Entwicklung in neue Innovationen, Produkte und Verfahren der Schlüssel zum Erfolg“, freut sich Frank Albert, der als Wirtschaftsförderer des Landkreises das Projekt federführend koordiniert.
„Mein besonderer Dank gilt der Hochschulleitung um Präsident Robert Grebner und Forschungsvizepräsident Jürgen Hartmann sowie den involvierten Professoren Jean Meyer und Tobias Kaupp als auch allen beteiligten Firmenvertretern für Ihre Unterstützung bei der Ideenentwicklung und der Skizzenerstellung sowie für die Zusage, die noch zu gründende Stiftungsprofessur finanziell zu unterstützen. Auch möchte ich mich bei allen unterfränkischen Kabinettsmitgliedern und Landtagsabgeordneten für ihre politische Unterstützung Danken.“, so Landrätin Bischof. „Es ist nicht selbstverständlich, in diesen Zeiten eine finanzielle Zusage aus der Region von über eine Millionen Euro über die ersten fünf Jahre zustande zu bekommen. Darauf können wir sehr stolz sein“, führt Bischof weiter aus.
Nun gilt es, in den kommenden Monaten intensiv an der Realisierung des TTZKT am Standort Innopark in Kitzingen zu arbeiten. „Wir werden nun intensiv mit der Hochschulleitung und den beteiligten Professoren ins Gespräch kommen. Gilt es doch, neben der inhaltlichen Ausrichtung auch administrativ einiges zu regeln“ gibt Landrätin Bischof die Marschrichtung für die kommenden Monate vor.