Im abgelaufenen dritten Quartal wurde die Kitzinger Feuerweher zu insgesamt 83 Einsätzen gerufen. Den Schwerpunkt bildeten dabei laut einer Mitteilung der Feuerwehr 17 Einsätze im Zusammenhang mit dem Unwetter am 9. Juli. Das Stadtgebiet Kitzingen kam dabei – es gab lediglich vier Alarmierungen – glimpflich davon.

Die Kitzinger Kameraden unterstützten auf verschiedenste Weise den schwer getroffenen Teil des Landkreises in Wiesentheid und Umgebung. Ein Löschfahrzeug mit Besatzung stellte eine Bereitschaft, um anfallende Einsätze neben dem Unwetter abarbeiten zu können. In diesem Zusammenhang gab es Alarmierungen wegen eines Verkehrsunfalls auf der A 3 und eines Autobrandes auf einer Landstraße.

Weiterhin wurden Sandsäcke im Landkreisbauhof in Zusammenarbeit mit weiteren Feuerwehren gefüllt und an die jeweiligen Einsatzstellen befördert, aufgeschwommene und ausgelaufene Öltanks gesichert, benötigte Gerätschaften zugeführt und schließlich am Folgetag das Feuerwehrhaus als Zentrale der Örtlichen Einsatzleitung zur Verfügung gestellt, heißt es in dem Quartalsbericht.

Über die Stadtgrenzen hinaus

Dreimal führte der Weg über die Stadtgrenzen hinaus: Einmal nach Iphofen, ebenfalls zur Unterstützung bei Unwetter-Einsätzen. Einmal nach Frickenhausen zu einem vermeintlichen Gefahrgut-Einsatz. Und nochmals nach Wiesentheid, dort war ein Stromverteiler in Brand geraten.

Fünfmal mussten die Kitzinger Feuerwehrler zu Einsätzen auf den Autobahnen. Ein Laster-Unfall und ein Laster-Brand waren ebenso darunter wie Auto- und Motorrad-Unfälle.

Eine ausgedehnte Ölspur auf dem Main bescherte der Kitzinger Feuerwehr zudem drei Alarmierungen. Ein undichtes Ammoniak-Fass sowie ein wahrgenommener Gasgeruch fielen in den Bereich Gefahrguteinsatz.

Zehn Türöffnungen, vier Verkehrsunfälle, zwei Ölspuren und drei Tragehilfen mit der Drehleiter gehörten ebenso in den Bereich der Technischen Hilfeleistung wie das Ausleuchten der Landung eines Rettungshubschraubers und acht weitere kleine technische Einsätze.

Wenn Brandmelder losgehen

Im Bereich der Brandeinsätze waren neben 14 ausgelösten Brandmeldeanlagen eine Brand-Nachschau, zweimal das angebrannte Essen, ein verschmorter Heizlüfter auf der Baustelle und drei weitere Kleinbrände Alarmierungsgründe.

Eine Gartenhütte und eine Holzterrasse waren in Brand geraten und mussten gelöscht werden. Dazu kam noch ein brennendes Auto.

Ein brennender Balkon, der auf eine Wohnung übergegriffen hatte, sorgte für einige Schrecksekunden in der Richthofenstraße. Neben zwei Personen, die zwar erschrocken aber unverletzt über die Drehleiter gerettet wurden, retteten die Einsatzkräfte drei Katzen aus der Brandwohnung, die sie in Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz aus Kitzingen notdürftig erstversorgten.