Kitzingen ruft Einwohner zu "28-Tage-Biotonnen-Challenge" auf - Engagement soll belohnt werden

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Kitzingen ruft Einwohner zu "28-Tage-Biotonnen-Challenge" auf
Vorsortierbehälter für Bioabfälle verlost die Stadt Kitzingen im November. Auszubildende Anne Zacher präsentiert eine der "BiOTONIs" vor dem Rathaus.
Kitzingen ruft Einwohner zu "28-Tage-Biotonnen-Challenge" auf
Ralf Dieter
Kitzingen ruft Einwohner zu "28-Tage-Biotonnen-Challenge" auf
Vorsortierbehälter für Bioabfälle verlost die Stadt Kitzingen im November. Auszubildende Anne Zacher präsentiert eine der "BiOTONIs" vor dem Rathaus.
Kitzingen ruft Einwohner zu "28-Tage-Biotonnen-Challenge" auf
Ralf Dieter

In Kitzingen werden die Einwohner dazu aufgerufen, an der bundesweiten "28-Tage-Biotonnen-Challenge" teilzunehmen, welche das Bewusstsein für die Abfalltrennung stärken soll.

Bürger in Kitzingen und ganz Deutschland ringen im November bei der bundesweiten „28-Tage-Biotonnen-Challenge“ auf Instagram und Facebook um ein persönliches Ziel: Jeden kompostierbaren Abfall in der eigenen Küche konsequent in die Biotonne werfen.

Tatsächlich landen in Haushalten mit Biotonnen im Durchschnitt immer noch ein Drittel der Bioabfälle im Restmüll. Das summiert sich deutschlandweit auf rund vier Millionen Tonnen wertvolle Biomasse, die jährlich verschwendet und nicht recycelt werden, wie die Organisatoren mitteilen.

Damit die alltägliche Änderung beim Abfalltrennen leicht und spielerisch klappt, ruft OB Stefan Güntner (CSU) alle Bürger auf, sich an der „28-Tage-Biotonnen-Challenge“ zu beteiligen. Veranstaltet wird die Challenge von der Aktion Biotonne Deutschland, die von mehr als 60 Städten und Landkreisen, dem Bundesumweltministerium, Umweltbundesamt, NABU Naturschutzbund Deutschland und führenden Verbänden aus der Abfallwirtschaft und dem Einzelhandel unterstützt wird.

Der größte Feind der Biotonne sind Abfälle aus Plastik, Glas und Metall. In der Biotonne nichts zu suchen haben außerdem bioabbaubare Kunststoffmaterialien wie Verpackungen, Kaffeekapseln, Trink- und Joghurtbecher, Cateringgeschirr und -besteck, auch dann nicht, wenn diese ausdrücklich als „kompostierbar“ oder „heimkompostierbar“ bezeichnet und zertifiziert sind.

Rund 1.200 Kompost- und Vergärungsanlagen in Deutschland stellen aus rund fünf Millionen Tonnen Kartoffel-, Bananen-, Eierschalen und vielen anderen Küchen- und Gartenabfällen aus Biotonnen rund 2,5 Millionen nährstoffreichen Kompost für die Landwirtschaft und den Gartenbau her.

Damit kann eine landwirtschaftliche Fläche knapp halb so groß wie das Saarland gedüngt werden. Das spart große Mengen an energieintensivem Kunstdünger.

Und so funktioniert die Teilnahme an der Biotonnen-Challenge: Wer Instagram nutzt, folgt unter #biotonnenchallenge dem Instagram-Kanal der Aktion Biotonne Deutschland für die Challenge unter aktion_biotonne_deutschland und bekommt ab 7. November täglich einen Post, der spielerisch dazu motiviert, Schritt für Schritt Bioabfälle in der Küche perfekt getrennt zu sammeln.

Facebook-User folgen Aktion Biotonne Deutschland | Facebook. Kitzingen möchte dieses Engagement für mehr Klima- und Ressourcenschutz belohnen und verlost deshalb 28 Vorsortierbehälter für Bioabfälle in der Küche. Um an der Verlosung teilzunehmen, wird eine Email mit einem Screenshot des eigenen Instagram- oder Facebook-Kanals mit Bezug zur Challenge an stabsstelle@stadt-kitzingen.de geschickt.