Beim Kirchgadenverein Seinsheim gibt es Veränderungen im Vorstand. Mit Monika Bauer und Silvia Rudolf schieden bei der Jahresversammlung zwei langjährige Beisitzerinnen aus dem Vorstand aus. Stefan Schwarz bleibt Vorsitzender.

Silvia Rudolf ist laut Schwarz seit dem Jahr 2000 im Vorstand des Kirchgadenvereins. Bis 2009 stand sie als zweite Vorsitzende mit Stefan Schwarz an der Spitze des Vereins. Danach wechselte sie auf einen Beisitzerposten. Monika Bauer habe sich 1997 entschieden, im Verein als Beisitzerin mitzuwirken.

"Gemeinsam haben wir im Jahr 2001 den Bayerischen Tag der Dorfkultur erleben dürfen", erinnerte Schwarz. In den folgenden Jahren seien die Seinsheimer Kulturtage zusammen veranstaltet worden. "Euer Tun und Wirken hat dazu beigetragen, den Verein weiterzuentwickeln und neue Events zu kreieren", dankte der Vorsitzende. Es folgten viele Jahre der Seinsheimer Kellernacht, Weihnachtsmärkte mit "aufwändigen Ausstellungen" und "tollen Konzerten". Schwarz erwähnte auch die Konzerte und Events bei Wolfgang Wieland.

Entscheidungen wurden gemeinsam getragen

"Wir konnten immer offen miteinander sprechen, um die Ziele des Vereins teilweise neu auszurichten und die Aufgaben anschließend gemeinsam zum guten Gelingen zu führen", sagte Schwarz. "Unsere Entscheidungen wurden nicht immer einstimmig beschlossen, aber sie wurden gemeinsam getragen."

Die Neuwahlen brachten folgendes Ergebnis: Vorsitzender bleibt Stefan Schwarz, Eberhard Hörlin sein Stellvertreter. Die anwesenden Mitglieder wählten als Kassiererin wieder Monika Hörlin und als Schriftführerin Barbara Merkert. Neuer Beisitzer ist Martin Breunig, als Beisitzerin wiedergewählt wurde Kerstin Ebert. Kassenprüfer sind Gerald Hell und Michael Uhl.

Zur Jahresplanung informierte Schwarz, dass demnächst die Autorenlesung für September oder Oktober terminiert werde. Der Weihnachtsmarkt findet am dritten Advent mit Ausstellung statt. Zwei bis drei auswärtige Anbieter seien in Aussicht. Ein Teil der örtlichen Anbieter werde nicht mehr zur Verfügung stehen. Die endgültige Entscheidung über das Stattfinden des Weihnachtsmarktes und die Einteilung werde Anfang November sein. Das Amtshaus kann nach der Zusage von Bürgermeisterin Ruth Albrecht integriert werden.