Hitzewelle im Kreis Kitzingen: So kommt ihr gut durch die Tage
Autor: Redaktion
Landkreis Kitzingen, Dienstag, 23. Juni 2026
Das Landratsamt Kitzingen gibt Tipps zum Schutz der Gesundheit bei Hitze. Besonders gefährdete Gruppen sollten sich an die Temperaturen anpassen.
Angesichts der Hitzewelle ruft das Landratsamt die Bevölkerung dazu auf, sich frühzeitig auf die hohen Temperaturen einzustellen und entsprechende Schutzmaßnahmen zu ergreifen. Extreme Hitze kann eine erhebliche Belastung für den Körper darstellen und insbesondere für vulnerable Gruppen gesundheitliche Risiken mit sich bringen.
Ausreichend trinken und wasserreich essen
Durch verstärktes Schwitzen verliert der Körper viel Flüssigkeit. Daher ist es besonders wichtig, ausreichend zu trinken und leichte, wasserreiche Lebensmittel zu sich zu nehmen. Auf stark zuckerhaltige Getränke sollte verzichtet werden. Personen mit bestimmten Vorerkrankungen, wie etwa einer dialysepflichtigen Niereninsuffizienz oder Herzinsuffizienz, sollten ihre Trinkmenge unbedingt mit ihrem Arzt abstimmen.
Leichte und luftige Kleidung tragen
Empfohlen wird das Tragen von heller, lockerer Kleidung aus Naturmaterialien oder atmungsaktiven Stoffen. Diese reflektiert das Sonnenlicht und verhindert ein übermäßiges Aufheizen des Körpers.
Medikamente überprüfen
Einige Medikamente können das Durstgefühl oder die Schweißproduktion beeinflussen. Betroffene sollten daher Rücksprache mit ihrem Arzt halten, ob Anpassungen notwendig sind.
Richtig lüften und Räume kühl halten
Wohnräume sollten möglichst in den frühen Morgenstunden oder nachts gelüftet werden. Tagsüber empfiehlt sich das Abdunkeln der Räume durch Rollläden, Vorhänge oder Markisen, idealerweise von außen, um die Hitze fernzuhalten.
Direkte Sonne meiden
Der Aufenthalt in der prallen Sonne sollte insbesondere zwischen 11 und 15 Uhr vermieden werden. Ist ein Aufenthalt im Freien unvermeidbar, sollten schattige Plätze aufgesucht sowie Kopfbedeckung, Sonnenbrille und Sonnenschutz verwendet werden.
Hitzewarnungen nutzen und weitergeben
Die Bevölkerung wird gebeten, Hitzewarnungen zu verfolgen und auch im Umfeld weiterzugeben. Besonders ältere Menschen, Nachbarn und Freunde sollten aktiv informiert und unterstützt werden.