Die Geiselwinder Ratssitzung nutzte der dritte Bürgermeister Siegfried Hummel, um einen Dank an die Feuerwehr auszusprechen, für deren Unterstützung beim Hochwasser vor einigen Tagen. "Herzlichen Dank für eure Hilfe, ich bin froh, dass wir so eine Feuerwehr haben", sagte der Landwirt. Auch spontan hätten ihm einige Bürger ihre Hilfe angeboten, was ihn beeindruckt habe.

Hummels Hof im Ortskern Geiselwinds liegt unweit des Ebrachbachs, der über seine Ufer getreten war und den Hof, wie auch den Kuhstall, unter Wasser gesetzt hatte. "Wir hatten am Morgen gerade das letzte Melkgerät abgebaut, da war der Strom weg", schilderte er.

Bürgermeister Ernst Nickel schloss sich dem Dank an alle Helfer an, die Feuerwehr sei auch an anderen Stellen in der Gemeinde, wie in der Umgebung im Einsatz gewesen. "Das waren sehr lange Tage für viele." In Geiselwind habe es laut Messung der Kläranlage 107 Liter geregnet, im Verhältnis sei man, so Nickel, noch relativ glimpflich davon gekommen.

In der Ratssitzung wurde zudem über landwirtschaftliche Kernwege beraten. Zusammen mit den Nachbargemeinden habe man beim Amt zunächst drei Wege gemeldet, die dafür in Frage kommen. Das sind die Strecken von Geiselwind nach Füttersee (Weingartsweg), von Dürrnbuch nach Haag (Grundweg) sowie von Wasserberndorf nach Freihaslach (Dreifrankenstein). "Wir lagen nur die Prioritäten fest, gebaut wird noch lange nicht", erläuterte der Bürgermeister.

Der Gemeinderat stimmte dem Konzept mit den drei Wegen zu. Ein Planungsbüro erstellt die Unterlagen zum Einreichen bei den Behörden. Die weiteren Schritte werden mit der dafür zuständigen Stelle beim Amt für Landwirtschaft besprochen, hieß es.