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Freitags-Fragen: Note zwei für den Weihnachtsmarkt


Autor: Bearbeitet von Frank Weichhan

Kitzingen, Donnerstag, 13. Dezember 2018

Frank  Gimperlein, Chef des Kitzinger Stadtmarketingvereins, über das Weihnachtsgeschäft, ein schneereiches Wochenende und einen eselfreien Markt.
Frank Gimperlein ist Geschäftsführer des Stadtmarketingvereins in Kitzingen.


Frank Gimperlein, Chef des Kitzinger Stadtmarketingvereins, über das Weihnachtsgeschäft, ein schneereiches Wochenende und einen eselfreien Markt.

Frage: Wie ist das Weihnachtsgeschäft in Kitzingen angelaufen?

Frank Gimperlein: Zuerst muss man sagen, dass es kein klassisches Weihnachtsgeschäft mehr gibt. Das hat mehrere Faktoren, zum einen natürlich der Online-Handel und zum anderen massive Rabatt-Aktionen zum Beginn der Adventszeit, wie Black Friday Sale, Cyper Monday sogar Cyper Week. Trotzdem höre ich zufriedene Stimmen aus dem Kitzinger Einzelhandel.

Warum lohnt sich ein Abstecher zum Kitzinger Weihnachtsmarkt?

Gimperlein: Es lohnt sich immer ein Abstecher nach Kitzingen, egal zu welcher Zeit. Das Besondere an unserem Weihnachtsmarkt ist die große Vielfalt. Getreu unserem Motto „Kitzingen leuchtet“ ist die ganze Stadt, speziell die Weihnachtsmarktflächen Marktplatz, Platz der Partnerstädte und Innenhof der Wirtschaftsschule, wunderschön beleuchtet. Über 70 Aussteller, ein breites Angebot und Leckereien und toller fränkischer Winzerglühwein sowie Live-Musik und die Schneegarantie runden das Angebot ab. Zudem ist unsere größte Adventskerze Bayerns am Marktplatz jedes Jahr auf neue ein absolutes Highlight.

1#googleAds#100x100 Welche Schulnote würden Sie dem Kitzinger Weihnachtsmarkt geben?

Gimperlein: Ich würde sagen, unser Weihnachtsmarkt ist gut, also eine Zwei. Für sehr gut fehlen uns lediglich die finanziellen Mittel. An Ideen und Tatendrang scheitert es bei uns nicht.

Was hat es mit der Schneegarantie auf sich?

Gimperlein: Wir haben Kitzinger Unternehmer zusammengebracht. Diese Sponsoren finanzieren eine Schneemaschine und die lässt es zu jeder vollen Stunden am Marktplatz schneien.

Wann kommt der Weihnachtsmann?

Gimperlein: Am 24. Dezember und vorher schaut er bei uns am weihnachtlichen Treffpunkt am Marktplatz vorbei, von 11 bis 14 Uhr. 

Gab es schon Reaktionen, dass kein Esel mehr auf dem Weihnachtsmarkt zu sehen sind?

Gimperlein: Ja und zwar durchweg positive. Wir wollten dieses Jahr den Tieren den Stress mit täglich bringen und holen ersparen. Wobei ich sagen muss, die Tiere haben sich schon auch wohlgefühlt bei uns am schönen Marktplatz.

Was hat es mit der angekündigten Stelzenläuferin auf sich?

Gimperlein: Eine illuminierte Stelzenläuferin verzaubert unsere Besucher Freitag und Samstag in der Zeit von 16 bis 17 Uhr und 18 bis 20 Uhr.

Darauf freue ich mich ganz besonders. . .

Gimperlein: . . . wenn alle Besucher glücklich und friedlich unseren Weihnachtsmarkt erleben. Und wenn wieder alles abgebaut ist. Denn der Stadtmarketingverein stemmt vieles allein.