Florian-Geyer-Halle: CSU möchte zusätzliche Investitionen
Autor: Michael Mößlein
Kitzingen, Mittwoch, 16. Oktober 2019
Eigentlich hatte der Kitzinger Stadtrat beschlossen, dass es in der Florian-Geyer-Halle nur noch Sportveranstaltungen geben soll. Diese Entscheidung könnte er revidieren.
Auf Antrag der CSU-Fraktion beschäftigt sich der Kitzinger Stadtrat in seiner Sitzung an diesem Donnerstag, 17. Oktober, ab 19 Uhr im Rathaus mit der Florian-Geyer-Halle. Wunsch der Christsozialen ist es, dass die Stadt im Haushalt fürs kommende Jahr weitere 300 000 Euro bereitstellt, um die Halle so weit zu sanieren, dass diese wieder für nicht-sportliche Veranstaltungen genutzt werden kann. Ähnliche Anstöße kamen auch von den Freien Wählern.
Die notwendige Sanierung der Halle an sich ist unumstritten, doch hat der Stadtrat vor der Sommerpause beschlossen, diese für gut eine halbe Million Euro nur so herzurichten, dass dort die Voraussetzungen für Sportveranstaltungen erfüllt sind. Die CSU begründet ihren jetzigen Vorstoß, der mit zusätzlichen Investitionen, etwa in den Brandschutz verbunden ist, damit, dass die Halle auch für nicht-sportliche Veranstaltungen zur Verfügung stehen sollte. Aber nicht als Dauerlösung, sondern nur so lange, bis eine andere Halle zur Verfügung steht.
Wieder eine Chance für den KiKaG-Schlappmaulorden?
Nutznießer dieser Zwischenlösung könnte die Kitzinger Karnevalsgesellschaft sein, die in der Florian-Geyer-Hall dann vorerst weiter die Verleihung ihres Schlappmaul-Ordens feiern könnte. Und auch die TG Kitzingen suchte zuletzt nach einem Austragungsort für ihren Sport- und Spielnachmittag. Mangels Alternative für die Flo-Halle fiel er deshalb heuer ins Wasser.
Weiter hat der Stadtrat am Donnerstag unter anderem über einen Antrag der KIK-Fraktion zu entscheiden, die sich die Erstellung eines Energienutzungsplans für die Stadt bis zum Frühjahr 2020 wünscht. Dieser soll die energetische Bestandssituation im Stadtgebiet abbilden, als Entscheidungsgrundlage künftiger Energiesparmaßnahmen.