Druckartikel: Feuerwehrhaus: „Umbau nichts Gescheites“

Feuerwehrhaus: „Umbau nichts Gescheites“


Autor: Gerhard Krämer

Wässerndorf, Mittwoch, 28. März 2018

Kritik auf der Bürgerversammlung in Wässerndorf
Etwas Schnee auf den Mauern der Brückenbrüstung und den renovierten Turmdächern verwandeln die Schlossruine Wässerndorf in ein Märchenschloss. Zwar kann man den baufälligen Gebäudekomplex nicht besichtigen, aber ein Besuch um diese Jahreszeit lohnt sich trotzdem. Auf dem vorgelagerten Wall kann man die Ruine bequem umrunden, und die laubfreien Bäume und Sträucher geben Blicke frei, die man im Sommer nicht hat, teilt Rudi Krauß aus Kitzingen mit seinen Fotos und der Mail vom 17. Januar 2017 mit.


Mit 26 Besuchern war die Bürgerversammlung Wässerndorf die am Besten besuchte der vier Ortsteile der Marktgemeinde Seinsheim. In Seinsheim selbst waren nur 25 Bürger gekommen.

Thema war natürlich der Umbau des Feuerwehrgerätehauses in Wässerndorf. Feuerwehr und Gemeinderat hatten sich auf den Umbau des Hauptgebäudes sowie den Abriss und den doppelt so großen Neubau des Anbaus mit Umkleideraum verständigt. Wie Bürgermeister Heinz Dorsch gegenüber dieser Zeitung sagte, habe ein Bürger dies als „nichts Gescheites“ bezeichnet. Dorsch verteidigte allerdings die Entscheidung im Gemeinderat, da ein Neubau wesentlich teurer käme.

Weitere Themen waren die Abnahme der Bankette auf Flurbereinigungswegen, das Kernwegenetz, der Biber, eine Straßenlampe bei der katholischen Kirche, die bei der Gemeinde liegende Baulast des Kirchturmes Tiefenstockheim und der Wunsch einer offiziellen Einweihung des Backhäuschens.

Zum Abschluss zeigte Bürgermeister Dorsch ein Bild von im Schwarzenberg-Archiv gefundenen Plan vom Wässerndorfer Schloss aus dem Jahr 1670, wo es um einen Zugang ging.

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