Dienstags-Dischli: Schlimmer geht's (n)immer
Autor: Von Siegfried Sebelka siegfried.sebelka@mainpost.de
, Montag, 16. Dezember 2013
Es gibt also noch gute Nachrichten. Diesmal sogar im Dreierpack. Da ist der Kitzinger Weihnachtsmarkt. Seit Jahrzehnten ist der ein Thema nicht nur in den Gesprächsrunden am Marktplatz. Genauso lang wird über die Versuche, ein Hauch von Weihnachten in Kitzingen zu verbreiten, gemault.
Es gibt also noch gute Nachrichten. Diesmal sogar im Dreierpack. Da ist der Kitzinger Weihnachtsmarkt. Seit Jahrzehnten ist der ein Thema nicht nur in den Gesprächsrunden am Marktplatz. Genauso lang wird über die Versuche, ein Hauch von Weihnachten in Kitzingen zu verbreiten, gemault.
Bei aller gebotenen Vorsicht, aber damit scheint es vorbei zu sein. Die neue Auflage des Marktes war offensichtlich ein Volltreffer. Selbst den größten Motzknochen fällt nach dem dritten Adventswochenende kaum etwas ein, über das sie sich aufregen könnten. Das heißt was. Dann hat der Stadtrat den Kitzingern ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk gemacht.
Das zeigt, dass Verzicht auch ein Geschenk sein kann. Der Verzicht auf Liveübertragungen aus dem Sitzungssaal jedenfalls hat allen Dank verdient. Schließlich wird an diesem Dienstag (17. Dezember) klar, dass alles ein Ende hat. Genau in drei Monaten ist die Kommunalwahl 2014 am 16. März schon wieder Geschichte. Gut, bis dahin gibt's noch viel zu ertragen. Aber sicher ist schon jetzt, dass am Ende einmal mehr die Erkenntnis stehen wird: Schlimmer geht's (n)immer.
Die Dienstags-Dischli, das sind mehr oder weniger tiefschürfende Gedanken der Expertenrunde an den Steh-Tischen (fränkisch: Dischli) in der Kitzinger Fußgängerzone. Zu lesen – selbstredend – immer dienstags in dieser Zeitung.