Unter dem profunden Kenner der Haushaltssituation seien viele Entwicklungen in der Gemeinde möglich gewesen. Dabei hat er beim Start seiner Karriere ganz woanders gearbeitet.
In einer Feierstunde im Sitzungssaal des historischen Rathauses würdigten Politiker und Mitarbeiter das 40-jährige Dienstjubiläum des Vorsitzenden der Verwaltungsgemeinschaft Marktbreit (VG) und Bürgermeister Erich Hegwein.
Zweiter Bürgermeister Herbert Biebelriether erinnerte, dass der 63-jährige Enheimer Erich Hegwein nach der Mittleren Reife an der Realschule Marktbreit zunächst eine Banklehre absolvierte. Bald danach rief ihn die Bundeswehr zum Grundwehrdienst, den er auf zwei Jahre ausdehnte, um mehr Sold zu bekommen.
Erst Bank, dann Stadtkämmerei Kitzingen
1976 arbeitete er wieder bei der Bank, um 1980 als Sachbearbeiter an die Stadtkämmerei Kitzingen zu wechseln und eine Fachausbildung zu absolvieren.
Nachdem 1990 der Kämmerer der Stadt Marktbreit, Walter Härtlein, zum Bürgermeister gewählt wurde, wechselte Hegwein erneut und wurde Kämmerer in Marktbreit. Hier lernte er den Umgang mit leeren Kassen und die Erstellung von Sparhaushalten.
Als Härtlein bei den Kommunalwahlen 2002 nicht mehr antrat, kandidierte Hegwein als Bürgermeister und folgte damit den Spuren seines Vaters Wilhelm, der in Enheim ebenfalls Bürgermeister war.
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Viele Entwicklungen seien sichtbar
Seither sei von einer 40-Stunden-Woche nicht mehr die Rede, unterstrich Biebleriether mit zustimmendem Nicken Hegweins. Hegwein habe sich mit seiner Arbeit seither erfolgreich eingebracht, viele Entwicklungen der Stadt seien sichtbar, andere wie der Kanalbau nicht. Dabei habe der Jubilar stets eine starke Hand bewiesen und manche Gratwanderung vollzogen.
Da er die Altersgrenze bei der nächsten Kommunalwahl 2020 noch nicht erreicht habe, könne er sogar noch einmal kandidieren. Biebelriether dankte namens der Stadt und der Bürger für den Einsatz des Kommunalpolitikers Hegwein.