150 Zusatzschichten
Bei den Sparten der Knauf Gips KG begann Dorn mit dem Trockenbau, bei dem die Kampagne „Trockenbau unlimited“ im nächsten Jahr im Vordergrund steht. Gleichzeitig gelte es, die dreischichtige Auslastung des neuen Gipsfaserwerkes in Rottleberode zu sichern. Die Sparte Putz und Fassade beweise, dass eine stagnierende Entwicklung im Standardbereich durch die Fokussierung auf hochwertige Produkte mehr als ausgeglichen werden könne. Dorn freut sich, dass die Vertriebsstrategie aufgeht, hätten doch Hagebau und Eurobaustoff Knauf zum besten Lieferanten in den Segmenten Putz und Wärmedämmverbundstoffe gekürt.
In der Sparte Boden und Bindemittel liege der Absatz deutlich über dem Vorjahr, das Estrichwerk in Lochau sei im Siebentage-Betrieb bereits voll ausgelastet.
Im Bereich der Produktion sei eine neue Abfüllanlage für fünf und zehn Kilogramm-Gebinde in Betrieb. In Markt Einersheim habe der Schwerpunkt auf der Verbesserung der Werkinfrastruktur und der Sanierung und Erweiterung der Alphagipsanlage gelegen.
Mit der in diesem Jahr in Iphofen produzierten Plattenmenge könnte man die Fläche des Starnberger Sees komplett abdecken, sagte Dorn, dessen Lob und Dank den Mitarbeitern galt, denn unter anderem seien 150 Zusatzschichten an den Bandstraßen und in der Weiterverarbeitung geleistet worden.
Musikalische Überraschung
Qualifizierte Mitarbeiter seien der Garant des Erfolgs von Knauf in der Zukunft. An 13 Standorten seien 158 Auszubildende beschäftigt, alleine 104 in Iphofen. Zudem werde die Innovationsstärke von Knauf der Schlüssel sein, um die marktführende Rolle zu sichern. „Dabei müssen wir uns auch trauen, vorgefertigte Elemente zu produzieren und zu vermarkten“.
Gesamtbetriebsratsvorsitzender Klaus Moik erinnerte an die Restrukturierung, die ohne den Betriebsrat anders verlaufen wäre. Es kämen nun neue Themen, die nicht einfacher würden. Zu seinem Bedauern müsste sich heute der Mensch der Maschine anpassen. Er mahnte mit Blick auf die Arbeitsverdichtung an, dass die Belastungen für den einzelnen Mitarbeiter nicht zu groß werden dürften, weswegen der frühzeitige Aufbau eines Gesundheitsmanagements gut sei.
Musikalisch gestalteten die Bergmannskapelle und der Knappenchor die Hauptversammlung mit einer musikalischen Überraschung, sang doch Stefan Schweser, gerade für 25 Jahre Unternehmenszugehörigkeit geehrt, „New York“ von Frank Sinatra.
Die Geehrten
25 Jahre: Peter Able, Dieter Appel, Christiane Behrendt, Andreas Berg, Dietrich Betz, Angelika Brumme, Helmut Burggraf, Jens Dietze, Peter Dostal, Günther Förster, Werner Fröhlich, Annette Geitz, Maria Goeß, Christine Greger, Maik Gundermann, Frank Heyde, Inge Hofmann, Baldur Hopfner, Bernd Irrgang, Rudolf Knorr, Dietmar Krämer, Thomas Lenhart, Matthias Leopoldsberger, Manfred Meier, Hermann Meiers, Heinz Meyer, Reinhold Mitschke, Christian Motscha, Gert Richard, Hans-Werner Reinhart, Dr. Lothar Scheller, Ilse Schley, Roland Schmitt, Günter Schramm, Josef Schübel, Willi Schürrle, Alwin Schwarzenböck, Stefan Schweser, Dieter Seitz, Hans Selzam, Volkmar Spiller, Michael Tremmel, Udo Ullrich, Thomas Wieland, Robert Wratil, Siegfried Würfel, Wolfram Ziermann.
40 Jahre: Cornelia Grein, Monika Hattayer, Manfred Jungwirth, Thomas Rönninger, Lydia Schmitt, Helmut Sussmann, Michael Vetter, Hans-Georg Weidenbach.
„Bei Knauf übernehmen wir die Verantwortung für und investieren in die Zukunft.“
Manfred Grundke, geschäftsführender Gesellschafter der Knauf-Gruppe