Bürgermeister Queck blickt auf ein intensives Jahr zurück
Autor: Gerhard Bauer
Buchbrunn, Montag, 06. Januar 2020
Die Neujahrssitzung des Gemeinderates in Buchbrunn mit geladenen Gästen aus Vereinen, der Verwaltungsgemeinschaft, der Dorferneuerung, des Dorfladens sowie ehrenamtlicher Helfer bot Bürgermeister Hermann Queck die Möglichkeit, auf die Gemeinderatsarbeit in der ablaufenden Wahlperiode zurückzublicken.
Die Neujahrssitzung des Gemeinderates in Buchbrunn mit geladenen Gästen aus Vereinen, der Verwaltungsgemeinschaft, der Dorferneuerung, des Dorfladens sowie ehrenamtlicher Helfer bot Bürgermeister Hermann Queck die Möglichkeit, auf die Gemeinderatsarbeit in der ablaufenden Wahlperiode zurückzublicken.
Zu seinen ersten Amtshandlungen als neu gewählter Bürgermeister habe 2014 die Einweihung des Dorfladens gehört, berichtete Queck und würdigte die vorausgegangene umfangreiche Vorbereitung von Bürgermeister Hans Friederich, Günter Schmidt und Ulla Weber. Der Gemeinderat sei mit der Einrichtung des Geschäftes damals ein Risiko eingegangen, das sich aber gelohnt habe.
Ein weiterer Schwerpunkt sei die Ausweisung des Baugebietes Wiesenweg gewesen, in dem inzwischen zwölf der 14 Bauplätze an Buchbrunner Bürger verkauft wurden. Der Kauf des Anwesens Hauptstraße 20, in dem zunächst Asylbewerber unterkamen, ermöglichte nach dem Abriss die Verbreiterung der Hauptstraße und die Ausweisung von drei Bauplätzen.
Die Mittelschule wurde zur Inklusionsschule umgebaut
Die Zusage des Amtes für Ländliche Entwicklung, Fördermittel in Höhe von 840 000 Euro für die Dorferneuerung bereitzustellen, beschäftigte die Ratsrunde ebenso intensiv wie der Umbau der Mittelschule zur Inklusionsschule und die neue Zweckvereinbarung mit der Stadt Kitzingen zur Abwasserbeseitigung.
Als umfangreicheres Vorhaben habe sich die Erweiterung des Kindergartens entpuppt. Das Projekt habe zwar deutlich mehr gekostet als erwartet, es seien aber auch höhere Fördermittel geflossen, bilanzierte Queck. Erst kürzlich wurde der Ausbau der Kreisstraße KT8 nach langer Bautätigkeit abgeschlossen und wird von den Bürgern gut angenommen.
Gleichzeitig mit dem Baubeginn habe sich die Gemeinde erfolgreich um die Aufnahme in das Förderprogramm zur Verbesserung der Schulinfrastruktur beworben und erhielt bei einer Investition um 470 000 Euro 232 000 Euro an Fördermitteln. Von dem Programm profitierten auch die Schulen in Kaltensondheim und Mainstockheim.
Das neue Gemeindehaus soll zu 90 Prozent bezuschusst werden
Zuletzt wurde der für 2020 geplante Umbau des Gebäudes Hauptstraße 9 zum Gemeindehaus angegangen. Nach Verhandlungen sagte das ALE eine Förderung der voraussichtlichen Baukosten von 870 000 Euro mit 500 000 Euro (90 Prozent) zu.