Volkacher Feuerwehr zu überflutetem Keller alarmiert - "wie ein Tauchsieder"
Autor: Redaktion
Volkach, Samstag, 24. August 2024
Ein umfassender Wasserschaden in einem Haus hat die Volkacher Feuerwehr mächtig auf Trab gehalten. Die Einsatzkräfte berichten von einem körperlich anstrengenden Unterfangen.
Die Feuerwehr ist wegen eines vollgelaufenen Kellers in der Gartenstraße in Volkach (Kreis Kitzingen) alarmiert worden. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte am Donnerstagabend (22. August 2024) sei bereits Wasser aus dem Kellerlichtschacht in den Garten gelaufen, schildert die Volkacher Feuerwehr in ihrem Bericht. Der Einsatzleiter informierte demnach den Stromversorger und den Wasserwart des Bauhofs, die das Haus kurze Zeit später vom Netz trennten.
"Mit sieben elektrischen Hochwasserpumpen wurde parallel der Keller ausgepumpt", heißt es in der Meldung. Vier mobile Stromaggregate sorgten für die Energiezufuhr der Pumpen und die Beleuchtung der Einsatzstelle. Besonders knifflig: "Der verwinkelte und von außen schlecht zugängliche Keller erschwerte die Arbeiten und die Pumpen mussten immer wieder umgesetzt werden", halten die Verantwortlichen fest.
Feuerwehr Volkach: Großer Wasserschaden sorgt für langwierigen Einsatz
Im überfluteten Keller habe die Stromverteilung des Hauses wie ein Tauchsieder gewirkt. Wasserdampf und hohe Raumtemperaturen machten den demnach Einsatz körperlich anstrengend und schweißtreibend. Auch der Heizöltankraum war laut Angaben der Feuerwehr mit Wasser vollgelaufen. Die Einsatzkräfte trafen vorsorgliche Sicherungsmaßnahmen, sodass kein Heizöl aus dem Tank austrat.
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Um 1.15 Uhr waren die Maßnahmen abgeschlossen und die Einsatzkräfte rückten ab. Die Reinigung und Instandsetzung des benutzten Equipments nahm am Freitag noch mehrere Stunden in Anspruch. Vor Ort waren fünf Fahrzeuge der Feuerwehr, darunter der in Volkach stationierte Gerätewagen Hochwasser.
Der Grund für den Wassereintritt war laut Feuerwehr ein technischer Defekt an der Wasserleitung im Haus.