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Kitzingen: 15-jähriger Gino verunglückt schwer - Eltern haben Wunsch


Autor: Isabel Schaffner

Kitzingen, Mittwoch, 16. Sept. 2026

Lange hatte sich Gino aus einem Dorf im Kreis Kitzingen auf seinen Roller gefreut. Doch ein Unfall erschütterte diese Freiheit auf harte Weise. Jetzt bitten seine Eltern um Hilfe.
Gino aus dem Kreis Kitzingen vor seiner ersten Fahrt mit dem Roller.


Der Rollerführerschein war für Gino ein großes Ziel, wie seine Mutter im Gespräch mit inFranken.de schildert. Da er mit seinen beiden kleinen Geschwistern und den Eltern in einem Dorf im Kreis Kitzingen ohne Einkaufsmöglichkeiten lebt und viele seiner Freunde im Umland wohnen, ist die Mobilität ihm besonders wichtig. Schon früher unternahm er gerne Ausflüge mit dem E-Bike in die nahegelegene Stadt, etwa zum dortigen Jugendzentrum.

Mit großer Motivation lernte er dann für den Rollerführerschein, wie seine Mutter sich erinnert. Nur zwei Tage nachdem er ihn in den Händen halten konnte, erlitt er einen unfassbaren Schicksalsschlag.

"Angst vor erneutem Unfall": Eltern aus Kreis Kitzingen stehen vor großer Anschaffung

Am 1. Septemberabend war er auf der B 8 in Richtung Würzburg unterwegs, als ein Autofahrer von hinten auf ihn auffuhr. Gino stürzte auf die Straße und verletzte sich schwer. Ersthelfer versorgten ihn bis zum Eintreffen der Rettungskräfte. "Der Schrecken und die Ungewissheit dieser Stunden sitzen uns tief in den Knochen. Unser einziger Wunsch ist es jetzt, dass Gino wieder vollständig gesund wird", schreibt seine Mutter in einer Spendenkampagne auf gofundme.com. Aktuell befindet sich der Teenager gemeinsam mit seiner Mutter und seinem kleinen Bruder in einer Reha-Klinik zwischen München und der österreichischen Grenze.

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"Wir sind zuversichtlich, dass er wieder ganz genesen wird. An den Unfall selbst kann er sich nicht erinnern, wir haben ihm auch noch nicht viel davon erzählt", so die zweifache Mutter gegenüber inFranken.de. "Doch eines steht für uns als Familie fest: Nach diesem Albtraum können und möchten wir ihn aus Angst vor einem erneuten Unfall nie wieder auf einen zweirädrigen Roller steigen lassen. Die Sorge, so etwas noch einmal durchmachen zu müssen, ist einfach zu groß", heißt es in der Kampagne weiter. Ginos Eltern wollen ihm ein Mopedauto mit 45 km/h Höchstgeschwindigkeit und mehr Schutz durch eine Karosserie ermöglichen. 

"Unsere Vision: Gino muss gerade unglaublich schreckliche Schmerzen durchmachen – und das alles nur wegen des Fehlers eines anderen Verkehrsteilnehmers. Wir möchten ihm als Belohnung für seinen Kampfgeist ein Lächeln ins Gesicht zaubern."

In ihrem Spendenaufruf bitten die Mutter, die derzeit Hausfrau ist, und ihr Mann, welcher eine Katzenzucht betreibt, um finanzielle Unterstützung. "Jeder Euro zählt: Auch kleine Beträge bringen uns dem Ziel ein Stück näher." Weitere Nachrichten aus Kitzingen und Umgebung findest du in unserem Lokalressort.