Vor kurzem fuhren knapp 40 Teilnehmer von Kitzingen aus an den Rand des Taubertals nach Heiligenbronn. Familie Palm bewirtschaftet dort einen landwirtschaftlichen Betrieb mit Putenhaltung in Offenstallungen. Neben der Putenhaltung schlägt der Familienbetrieb mit dem Anbau des Rhabarbers einen weiteren innovativen Weg ein. Rhabarber-Schnaps, Liköre und Marmelade komplettierten die Produktpalette zu der Rhabarberstangenware. Bei der Führung über den Hof und durch die Ställe erzählt die Familie viel Wissenswertes über die Puten, deren Fleisch aufgrund des geringen Fettanteils und der leichten Zubereitung sehr beliebt ist. Leckere Kostproben wurden dargereicht und gerne verzehrt.

Im Anschluss ging es zur Humpfer–Ranch nach Standorf. Die Familie hat sich neben der Biogasproduktion auf die Haltung von Bisons spezialisiert. Beim Anblick der imposanten Tiere (ein Bulle bringt hier ca. 1200 kg auf die Waage), die auf den Wiesen rund um den Hof grasen, kommt man aus dem Staunen nicht mehr heraus. Zukunftsaufgaben sind die Eigenvermarktung des Bisonfleisches und der Bau des interaktiven „Hohenloher-Prärie-Trail“. Beides ist bereits im Bau und soll später die Besucher über die heimische Natur und über die Bisons informieren.

Am Nachmittag besuchte die Gruppe das Reisebüro Vogt in Windisch-Bockenfeld. Bei einem Rundgang durch das neuerrichtete Bürogebäude wurden sie über den Betriebsablauf, Mitarbeiter, Werdegang der Firma und deren Zukunftsvisionen unterrichtet. Auch die Corona-Krise hat hier ihre Spuren hinterlassen. Ausfälle, Stornierungen, Umbuchungen und neue Hygienemaßnahmen haben dem Familienunternehmen Vogt einiges abverlangt und auch zu internen Veränderungen geführt. Im Anschluss bei Vesper und Getränken in der neu renovierten Eventscheune ließ die Gruppe den tollen, ereignisreichen Tag ausklingen.

Von: Anja Veeh (Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kitzingen-Würzburg)