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Handtaschen-Ausstellung in Iphofen: 100 Jahre Modegeschichte


Autor: Agentur dpa

Iphofen, Donnerstag, 19. März 2026

Warum stapeln sich Millionen Handtaschen in deutschen Schränken? Die Ausstellung in Iphofen zeigt, wie das Accessoire zur Leidenschaft – und manchmal zum Luxusgut – wurde.
Eine Handtasche mit dem Namen "Iconic Top Handle" aus dem Jahr 2020, entworfen 1995 von Fiamma Ferragamo, sowie eine Handtasche mit dem Namen "Sylvie Satchel" aus dem Jahr 2016, entworfen 1960 von Alessandro Michele, ausgeführt von Gucci, sind in der Ausstellung «Trag mich! - Handtaschen aus 100 Jahren»  im Knauf-Museum ausgestellt.


Modefans können nie genug von ihnen haben und besitzen sie in allen Farben, Größen und Materialien: Besonders Frauen lieben Handtaschen - jedenfalls die meisten. Und auch so mancher Mann zeigt sich mittlerweile gerne mit dem schmückenden Accessoire. Handtaschen sind heutzutage begehrte Mode- und Statussymbole und können ein Vermögen kosten.

In die Geschichte der Handtasche taucht von Sonntag an (22. März) das Knauf-Museum im unterfränkischen Iphofen ein. "Trag mich! - Handtaschen aus 100 Jahren" ist der Titel der Schau.

Besondere Ausstellung in Iphofen: Die Tasche als Ausdruck von Persönlichkeit

"Heute sind Handtaschen mehr als nur ein praktisches Accessoire", erklärt Museumsleiter Markus Mergenthaler. "Sie sind Ausdruck von Persönlichkeit, Handwerk und Innovation. Die Handtasche entwickelt sich stetig weiter, um den Bedürfnissen und Wünschen der Frauen – und zunehmend auch der Männer – gerecht zu werden."

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Das Museum zeigt bis zum 8. November um die 80 Exemplare - ganz unterschiedlich in Form, Farbe und Größe. Manche Tasche ist kaum größer als ein Geldschein, eine andere nur aus Bambusstäben konzipiert. Zu sehen sind viele ikonische Stücke namhafter Hersteller - Schultertaschen, Clutches, Umhängetaschen, Abendtaschen und Shopper. 

"Bei rund 42 Millionen Frauen in Deutschland dürften zwischen 200 und 400 Millionen Handtaschen in den privaten Schränken liegen, denn rund 30 Prozent der Frauen geben an, mehr als zehn Handtaschen zu besitzen", schreibt Kunsthistorikern Adelheid Rasche im Begleitband zur Ausstellung.