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Auffahrunfall auf der A3: Zehn Kilometer Stau


Autor: bearbeitet von Silke Albrecht

Kleinlangheim, Mittwoch, 08. Mai 2019

Am Mittwochmorgen kam es bei Kleinlangheim (Lkr. Kitzingen) zu einem Unfall mit drei Verletzten. In der Folge staute sich der Verkehr in Fahrtrichtung Würzburg über zehn Kilometer.


Am Mittwochmorgen fuhr auf der A 3 bei Kleinlangheim (Lkr. Kitzingen) laut Polizei ein Ford Kuga mit hoher Geschwindigkeit auf einen vor ihm fahrenden VW Bus mit Anhänger auf. Beide Fahrzeuge überschlugen sich und kamen auf einem Parkplatz zum stehen. Zwei Personen wurden leicht verletzt, der Fahrer des Ford musste in ein Krankenhaus gebracht werden.

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Kurz nach 7 Uhr war ein 56-jähriger Ford Kuga Fahrer auf der A 3 in Richtung Frankfurt unterwegs. Auf Höhe des Parkplatzes, zwischen den Anschlussstellen Wiesentheid und Kitzingen/Schwarzach, fuhr er aus noch ungeklärter Ursache mit hoher Geschwindigkeit auf ein Fahrzeuggespann, bestehend aus einem VW Bus mit Anhänger, auf. Durch die Wucht des Aufpralls kam laut Polizei der Ford nach rechts von der Fahrbahn ab, überschlug sich dabei und prallte gegen einen auf dem Parkplatz geparkten Lkw. Wegen der starken Deformierung des auf der Seite liegenden Pkw wurde der Fahrer in seinem Fahrzeug eingeklemmt.

Der VW-Fahrer verlor durch den Zusammenstoß ebenfalls die Kontrolle über sein Fahrzeug und überschlug sich. Er wurde auch auf den rechts neben der Fahrbahn befindlichen Parkplatz geschleudert. Wie durch ein Wunder kamen der 45-jährige Fahrer und dessen 28-jährigen Beifahrer mit Prellungen und Schnittwunden davon.

Der Kuga-Fahrer wurde, nachdem ihn die Feuerwehr aus dem Pkw befreit hatte, mit dem Rettungshubschrauber in ein Würzburger Krankenhaus geflogen. Die Verletzungen dürften nach jetzigem Sachstand ebenfalls leichterer Natur sein, teilte die Polizei mit. Den Gesamtschaden schätzt die Polizei auf über 45.000 Euro. Der Verkehr staute sich wegen der zeitweiligen Totalsperrung der Autobahn auf über 10 km in Richtung Nürnberg zurück.

Neben drei Rettungswägen und dem Hubschrauber „Christoph 18“ waren  laut Polizei noch 20 Einsatzkräfte der Feuerwehr Wiesentheid, die Autobahnmeisterei Geiselwind und zwei Abschlepper mit Aufräumarbeiten beschäftigt.