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Anruf-Sammeltaxi: Positives Feedback der Leser


Autor: Lisa Marie Waschbusch

Kitzingen, Montag, 13. Mai 2019

Mehrere Leser meldeten sich auf den Aufruf dieser Redaktion, ihre Erfahrungen mit dem Anruf-Sammeltaxi zu schildern. Die Rückmeldungen sind positiv – Kritik gibt es aber auch.
Die Nachfrage nach dem Kitzinger Anruf-Sammeltaxi steigt.


Nahezu durchweg positiv waren die Rückmeldungen auf den Aufruf dieser Redaktion an die Leser, uns ihre Erfahrungen mit dem Anruf-Sammeltaxi (AST) im Stadtgebiet Kitzingen zu schildern. „Im Großen und Ganzen sehr gut“, erklärte ein 82-jähriger Nutzer am Telefon, der das Konzept nach eigenen Angaben bereits seit Jahren nutzt, da er kein Auto mehr besitzt. Eine weitere AST-Nutzerin schrieb per E-Mail: „Nachdem es in der Innenstadt immer ein Problem ist, einen Parkplatz zu bekommen, ist das eine gute Alternative.“

Eine Problematik kam in den Kommentaren in den sozialen Netzwerken ins Gespräch: das Reisen mit Babys. „Die Sammeltaxis haben leider nur Kindersitze für größere Kinder“, schreibt eine Nutzerin. Aktuell müsse man zusätzlich zum Kinderwagen einen Maxicosi mit sich führen, wenn man vom Zug den Anschluss mit dem Taxi nehmen wolle. Das sei allerdings schwierig, antwortete ein Nutzer, denn ein AST sei nicht nur für eine, sondern für maximal vier Personen gedacht. Würden also mehrere Mütter mit Kinderwagen oder Menschen mit Rollatoren oder Rollstühlen mitfahren, gäbe es Platzschwierigkeiten.

Das AST erfreut sich im Stadtgebiet Kitzingen immer größerer Beliebtheit. Seit einer Fahrplanänderung im vergangenen Juli seien die Zahlen weiter gestiegen, so Christine Leimeister, die das Projekt seit drei Jahren bei der Stadt Kitzingen betreut.

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