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50 Jahre Schützenverein PARA 69 Kitzingen


Autor: Bearbeitet von Karin Angerer

Kitzingen, Dienstag, 29. Oktober 2019

"50 Jahre Schützenverein PARA 69 Kitzingen e.V.", unter diesem Motto stand die Jubiläumsfeier des gleichnamigen Schützenvereins im Feuerwehrhaus in Buchbrunn.
Stolz präsentiert die Gewinnerin Caroline Reusch (Mitte) die Jubiläumsscheibe, gemeinsam mit erstem Schützenmeister Gerhard Heß (links) und Sportleiter Georg Goller.


"50 Jahre Schützenverein PARA 69 Kitzingen e.V.", unter diesem Motto stand die Jubiläumsfeier des gleichnamigen Schützenvereins im Feuerwehrhaus in Buchbrunn. Erster Schützenmeister Gerhard Heß begrüßte zahlreiche Ehrengäste, darunter den Oberbürgermeister Siegfried Müller, den ersten Gauschützenmeister Siegfried Weinig und den Ehrenschützenmeister Wolfgang Markert.

Nach den Grußworten und dem Totengedenken ging zweiter Schützenmeister Wolfgang Markert auf die Entstehungs- und Entwicklungsgeschichte des Vereins ein, hieß es in einer Pressemitteilung. 1969 hatten sich auf den Ständen des Rod & Gun-Clubs einige Schiessport begeisterte junge Männer getroffen und bald war ein Name für den Verein gefunden: Para 69 (pistol and rifle association, 69 = Gründungsjahr). Jahrelang wurde auf dem Flugplatz mit Lang- und Kurzwaffen geschossen, bis die Ansprüche stiegen. 1975 wurde ein Pachtvertrag mit der Schützengesellschaft Kitzingen über eine Standnutzung geschlossen. 1976 fand die erste Stadtmeisterschaft der Kitzinger Schützenvereine statt. Damals belegten sie nur den letzten Platz, sagte Markert. "Aber manche können den Erfolg abwarten und müssen hart dafür arbeiten".

"Wir feierten sportliche Erfolge, die Jahre gingen ins Land  und wir näherten uns dem Höhepunkt unserer Vereinsgeschichte: der eigene Schießstand", erinnerte er die Zuhörer. 1984 sei die Genehmigung beantragt, 1987 der erste Spatenstich erfolgt und am 28. April 1991 der Schießsstand eröffnet worden. In den Folgejahren habe der Verein um Pokale gekämpft, an Stadt- und Gaumeisterschaften teilgenommen, auch für den Rifle-Cup und das Bratwurst-Schießen hätten sich die Mitglieder engagiert.

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"Mit unseren Schiessleistungen sind wir im Schützengau auf den vorderen Plätzen dabei und haben in den vergangenen Jahren manchen Gaumeister, vorwiegend in den Großkaliber-Disziplinen gestellt", so Markert weiter. Leistungsmäßig befinde sich der Verein deshalb auf Augenhöhe mit anderen Schützenvereinen. 2016 erfolgte ein Generationswechsel: Wolfgang Markert gab sein Amt als erster  Schützenmeister nach 47 Jahren an Gerhard Heß ab. Mit ihm blickt der Verein optimistisch in die Zukunft.

Nach einem Buffet wurden Wolfgang Markert und Georg Goller vom ersten Gauschützenmeister für langjährige Verdienste (50 und 25 Jahre) um das Schützenwesen geehrt. Anschließend ehrte der erste Schützenmeister auch Vereinsmitglieder, die seit Jahrzehnten dem Verein die Treue halten und aktiv am Vereinsleben teilnehmen. Die Jubiläumsscheibe gewann Caroline Reusch, die mit 69 Ringen die besten Treffer hatte. 

In Anlehnung an das Gründungsjahr waren mit zehn Schüssen maximal 69 Ringe zu erreichen. Den Günter-Götz-Pokal, verbunden mit einem Geldpreis, konnte wieder einmal Georg Goller für sich entscheiden. Beim „Bratwurst-Schießen“ waren Caroline Reusch, Georg Goller, Jürgen Hasak und Günter Wolfrath auf den vorderen Plätzen. Zum Abschluss präsentierte Wolfgang Markert Bilder aus der Vereinsgeschichte.