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Unfall auf A9 bei Münchberg: Drei Verletzte nach Crash mit Leitplanke


Autor: Redaktion

Münchberg, Montag, 05. Oktober 2026

Ein schwerer Verkehrsunfall hat sich Montagfrüh auf der A9 zwischen Münchberg und Hof ereignet. Eine Frau und zwei Männer wurden teils schwer verletzt.
Drei Menschen sind bei einem Überschlag eines Transporters auf der A9 zwischen Münchberg und Hof verletzt worden.


Ein Mercedes-Benz Vito ist am frühen Montagmorgen (5. Oktober 2026) auf der A9 in Oberfranken aus noch ungeklärter Ursache von der Fahrbahn abgekommen, unkontrolliert über die Autobahn geschleudert und auf die Fahrerseite gekippt. Alle drei Insassen wurden zum Teil schwer verletzt, wie die Verkehrspolizei Hof berichtet.

Laut Angaben eines Sprechers der Verkehrspolizei war es am Morgen zwischen den Anschlussstellen Münchberg-Nord und Hof-West in Fahrtrichtung Berlin zu dem folgenschweren Verkehrsunfall gekommen. Die 54 Jahre alte Fahrerin der Großraumlimousine geriet aus noch zu klärender Ursache nach links von der Fahrbahn ab und schrammte an der Betonleitwand entlang. Von dieser abgelenkt,
fuhr das Fahrzeug unkontrolliert über die Fahrbahn nach rechts, wo es wiederum zu einer Kollision mit den Leiteinrichtungen kam, teilte die Polizei zum Unfallhergang mit.

Drei Verletzte auf der A9 – Feuerwehr muss eingeklemmte Fahrerin befreien

Der Vito kippte schließlich auf die Fahrerseite, auf welcher er mitten auf der Fahrbahn zum Stillstand kam. Die Fahrerin sowie zwei weitere männliche Insassen – 21 und 26 Jahre alt – wurden teilweise schwer verletzt. Den Unfall selbst konnte laut Sprecher Christoph Mai von der Verkehrspolizei Hof niemand beobachten. Mehrere engagierte Ersthelfer waren jedoch rasch vor Ort und leisteten Erste Hilfe.

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Die Rettungskräfte der Feuerwehr mussten die in dem Unfallwrack eingeklemmte Fahrerin im Transporter über die Heckklappe mit schwerem Gerät befreien, wie Feuerwehrsprecher Andreas Hentschel berichtet. Die 54-Jährige wurde im Anschluss ins Klinikum Bayreuth gebracht. Auch ihre Begleiter, zwei 21 und 26 Jahre alte Kollegen, erlitten bei dem Unfall teilweise  schwere Verletzungen und wurden in den Krankenhäusern in Münchberg und Hof stationär aufgenommen. 

Zur Klärung der Unfallursache ordneten die Beamten eine Blutentnahme bei der Fahrerin an. Der bei dem Unfall entstandene Schaden wird auf mindestens 20.000 Euro geschätzt. Die A9 war aufgrund des Unfalls in Richtung Berlin für mehrere Stunden gesperrt.

Vollsperrung der A9 nach Unfall in Richtung Berlin – Feuerwehr hat Probleme beim Durchkommen

Neben drei Polizeistreifen waren Retter der Feuerwehren aus Münchberg und Helmbrechts, mehrere Rettungswagen sowie ein Trupp der Autobahnmeisterei im Einsatz. Eine Ausleitung des Verkehrs wurde an der Anschlussstelle Münchberg-Nord eingerichtet. Der Verkehr in Richtung Berlin konnte gegen 7.40 Uhr wieder ungehindert fließen. 

Trotz der frühen Stunde sei die Anfahrt für die Großfahrzeuge der Feuerwehr "extremst schwierig" gewesen, sagte der Sprecher der Feuerwehr Münchberg im Interview mit News5. Nicht zum ersten Mal habe es Probleme mit der Rettungsgasse in dem Bereich auf der A9 gegeben.