Druckartikel: A9 im Landkreis Hof: Gleich zwei Verkehrsunfälle wegen Sekundenschlafs - eine Fahrt endet im Getreidefeld

A9 im Landkreis Hof: Gleich zwei Verkehrsunfälle wegen Sekundenschlafs - eine Fahrt endet im Getreidefeld


Autor: Redaktion

Hof an der Saale, Sonntag, 14. Mai 2023

Auf der A9 im Landkreis Hof ereigneten sich am Samstag (13. Mai 2023) in kurzen Abständen zwei Verkehrsunfälle wegen Sekundenschlafs. Ein 39-jähriger Fahrer kam dabei mit seinem Wagen erst in einem Getreidefeld wieder zum Stehen.


Gleich zwei Verkehrsunfälle wegen Sekundenschlafs hatte die Verkehrspolizeiinspektion Hof am Samstagnachmittag (13. Mai 2023) zu bearbeiten. Zunächst fiel einer Streife gegen 13.15 Uhr auf der A9, Höhe Stammbach, ein Fahrzeug auf, da dessen linker Außenspiegel nach unten hing und der Wagen frische Unfallschäden auf der Fahrerseite aufwies.

Bei einer anschließenden Kontrolle räumte der 81-jährige Fahrer ein, wenige Kilometer vorher am Steuer kurz eingeschlafen zu sein. Dabei war sein Wagen nach links von der Autobahn abgekommen und gegen die Betonleitwand gestoßen. Ohne anzuhalten und den Unfall zu melden, sei er dann einfach weitergefahren.

Wegen Sekundenschlaf: Fahrt endet mit Totalschaden im Getreidefeld

Am Auto des 81-Jährigen entstand ein Sachschaden von etwa 7000 Euro. Ob und in welcher Höhe an der Betonleitwand ein Schaden entstanden ist, muss von der Polizei mit der zuständigen Autobahnmeisterei noch abgeklärt werden. Der Senior muss sich nun wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und Unfallflucht strafrechtlich verantworten.

Video:




Wenig später kam es, wieder auf der A9, dieses Mal in Höhe Berg, zu einem ähnlichen Unfall. Ein 39-jähriger Autofahrer war in Fahrtrichtung Berlin, gegen 15.34 Uhr, ebenfalls kurz am Steuer seines Autos eingenickt. Das Fahrzeug kam in diesem Fall nach rechts von der Autobahn ab, überfuhr ein Verkehrszeichen, durchbrach den Wildschutzzaun und kam erst in einem angrenzenden Getreidefeld zum Stehen. An Auto, Schild, Zaun und Feld entstand ein Gesamtschaden von circa 20.000 Euro. Das total beschädigte Fahrzeug musste durch einen Abschleppwagen geborgen werden.

Der 39-Jährige durfte im Anschluss seine Heimreise fortsetzen, allerdings erhielt auch er eine Strafanzeige wegen Gefährdung des Straßenverkehrs. Glücklicherweise verliefen beide Unfälle ohne eine Verletzung der Fahrer und anderer Personen ab.