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A9 bei Berg: Mann fährt sturzbetrunken mehr als 300 Kilometer - Zeuge greift ein


Autor: Redaktion, Agentur dpa

Berg, Dienstag, 18. Mai 2021

An der Rastanlage Frankenwald auf der A9 wurde ein Mann von der Polizei aufgegriffen. Wie sich herausstellte, war der 57-Jährige von Niedersachsen bis nach Oberfranken gefahren - im Vollrausch.


Betrunkener fährt fast unfallfrei von Niedersachsen nach Franken: Am Samstagmittag (15.05.2021) ist ein Autofahrer auf der Rastanlage Frankenwald an der A9 mehrmals gegen eine Absperrung im Bereich der Tankstelle gefahren. Wie die Verkehrspolizei Hof mitteilte, wurde ein anderer Autofahrer, der dort Pause machte, darauf aufmerksam und kam ihm zur Hilfe.

Der Mann  schien "sturzbetrunken" zu sein. Als der Fahrer aus dem Auto stieg, habe er sich nach Angaben des Zeugen kaum auf den Beinen halten können. Er nahm dem 57-Jährigen daraufhin die Autoschlüssel ab und verständigte die Polizei.

Mann fährt sturzbetrunken mehr als 300 Kilometer bis nach Oberfranken - Zeuge greift ein

Die Beamten der Verkehrspolizei wollten einen Atemalkoholtest beim Fahrer durchführen. Doch sei dieser nicht einmal mehr in der Lage gewesen, in das Röhrchen zu blasen, sagte ein Polizeisprecher. Es grenze an ein Wunder, dass der Fahrer es offenbar von seinem Wohnort Gifhorn in Niedersachsen unfallfrei bis nach Oberfranken geschafft habe. Die Strecke ist mehr als 300 Kilometer lang.

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Der Niedersachse wurde zu einer Blutabnahme in ein Krankenhaus gebracht. Aufgrund seines Vollrausches blieb er dort über Nacht. Der Schaden an der Tankstelle wird auf knapp 2.000 Euro geschätzt. Gegen den 57-Jährigen wird nun wegen Straßenverkehrsgefährdung ermittelt.

Symbolfoto: terovesalainen/Adobe Stock