A93 bei Rehau: Geisterfahrer (81) fast 20 Kilometer in falscher Fahrtrichtung unterwegs
Autor: Redaktion
Rehau, Sonntag, 07. März 2021
Fast 20 Kilometer lang ist ein älterer Mann auf der A93 entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung unterwegs gewesen. Die Polizei reagiert schnell und kann Schlimmeres verhindern.
Durch den schnellen Einsatz mehrere Polizeistreifen konnten am späten Samstagabend (06.03.2021) schwere Verkehrsunfälle auf der A93 verhindert werden. Ein älterer Mann war mehrere Kilometer lang als Geisterfahrer auf der Fahrbahn mit seinem Auto unterwegs.
Ziel des 81-jährigen Mannes aus Sachsen war es, seine Tochter in Regensburg zu besuchen. Zwischen Selb und Rehau ist der ältere Mann aus nicht mehr nachvollziehbaren Gründen entgegen der Fahrtrichtung in die A93 eingefahren, berichtet die Verkehrspolizeiinspektion Hof.
Polizei stoppt Falschfahrer auf A93 und verhindert Schlimmeres
Andere Verkehrsteilnehmer meldeten den Falschfahrer per Notruf, weswegen sich Streifen verschiedener Dienststellen umgehend auf die A93 begaben. Relativ schnell fand die Polizei den besagten Geisterfahrer und konnten den älteren Mann im Bereich der Anschlussstelle Regnitzlosau zur Anhaltung bewegen, so die Verkehrspolizeiinspektion Hof.
Video:
Es stellte sich heraus, dass der Rentner „verkehrstüchtig“ war. Er machte aber einen sehr verwirrten Eindruck, weswegen man ihm zur Sicherheit die Weiterfahrt untersagte. Zudem wurde der Sohn des Rentners verständigt, der seinen Vater schließlich auf der Dienststelle abholen durfte. Die zuständige Führerscheinstelle prüfte zusätzlich dazu die weitere Fahrtauglichkeit.
Glücklicherweise wurde auf der zirka 20 Kilometer langen Irrfahrt keine anderen Verkehrsteilnehmer gefährdet. Der Mann muss sich aber durch die Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer auf ein Bußgeld mit Punkten und ein Fahrverbot einstellen, berichtet die Verkehrspolizeiinspektion Hof.