20 Liter auf dem Quadratmeter am Nachmittag, mehrere Liter auf dem Biertisch am Abend. Die Rede ist vom Regen vor Beginn des Altstadtfestes am Samstag, denn als der Gerstensaft floss, war's vorbei mit den Niederschlägen (vom Himmel). Der Wettergott meint(e) es - wieder einmal - gut mit der alten Stadt und ihren Gästen. Auch am Sonntagnachmittag bis um 17 Uhr, als Gewitterschauer niedergingen und hauptsächlich das Kinderprogramm in die Knie zwangen.

Das vielfältige Programm mit drei Livebands, Kabarett, Künstlermarkt, Kinderbelustigung übte am Samstag erneut enorme Anziehungskraft aus. Bis nach Asien. Zu den Einheimischen gesellten sich viele Ehemalige und Gäste.

Erkennbar wohl fühlten sich auch Austauschschüler aus Ningko/China, die sich derzeit bei Gasteltern des Friedrich-Rückert-Gymnasiums aufhalten. Für beste Stimmung sorgte die Fritz-Party mit echt tollem Sound und etlichen Gassenhauern, die auch nach Jahrzehnten die Jugend n och oder wieder begeistern ("Einst ging ich am Strande der Donau entlang").

Bei "Four Roses" am Grauturm bestimmten Cowboy-Hüte und Line-Dancer das Geschehen. Eine intimere Atmosphäre bot der Diebsturmhof, wo "Cräcker light" in Zwei-Mann-Besetzung aufspielten.

Das Kabarett-Programm bestritten Alexander Göttlicher und Atze Bauer, deren Wechsel auf der Bühne zur Spontan-Comedy und zu einer Sternstunde bei blauem Himmel plus Vollmond geriet.