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Demontiert der FC Haßfurt nach Königsberg auch den FC Neubrunn?


Autor: Redaktion

LKR Haßberge, Freitag, 31. August 2018

Sowohl in der Schweinfurter Kreisliga als auch in den beiden Kreisklassen trennt sich die Spreu vom Weizen.
Der FC Haßfurt ließ Königsberg einfach stehen: Lutz Berthold (links) zieht an Kevin Frazier vorbei.  Foto: Ruprecht


Sowohl in der Schweinfurter Kreisliga als auch in den beiden Kreisklassen trennt sich die Spreu vom Weizen. In allen Ligen werden die Unterschiede zwischen den Spitzenmannschaften und den Kellerkindern deutlich. Das ist der Blick auf die Partien.

Kreisliga Schweinfurt

Auch nach fünf Spieltagen wartet der SV Hofheim noch auf seinen ersten Dreier. Ein magerer Punkt steht bei den Beyer-Schützlingen in der Tabelle, was in keinster Weise den vor Rundenbeginn gesetzten Zielvorstellungen entspricht. Vorne fehlen die Tore, hinten kassiert der SVH oft unglückliche Gegentore. Gegen die SG Prappach/Oberhohenried soll der Knoten endlich platzen. Die Prappacher haben fünf Punkte und spielten bisher ebenfalls mit wechselnden Erfolgen.

Der SV Rapid Ebelsbach ist bei der SG Stadtlauringen gefordert, die überraschend auf Rang 3 der Tabelle steht. In Steinbach schaffte die SG ein achtbares Remis, während die Kaiser-Elf am vorletzten Spieltag knapp beim SV Hofheim siegte. Ein Favorit ist in dieser Begegnung nur schwer auszumachen.

Die SG Eltmann hat den TSV Aidhausen zu Gast, der zuletzt den FC Neubrunn bezwang (2:1). Die Eltmanner entführten drei Punkte aus Prappach, müssen aber dringend in der Offensive zulegen: Sechs Tore sind zusammen mit dem SV Hofheim der schwächste Wert der Liga.

Sieben Tore! Sieben! Das zuvor als enges Spiel gehandelte Duell zwischen dem FC Haßfurt und dem TV Königsberg endete in einem Desaster für die Gäste. Darauf wollen die Kicker um das junge Spielertrainerduo Full/Wlacil aufbauen, der FC Neubrunn ist also gewarnt. Aber: Zu Hause sollte man die Elf aus den Heiligen Ländern nie unterschätzen.

Schlusslicht Sylbach bekommt es mit dem Titelanwärter der Sportfreunde Steinbach zu tun, die mit einem Sieg wieder ganz nach oben springen wollen. Dass dem SV Sylbach ausgerechnet gegen die Seufert-Elf der erste Saisonsieg gelingt, ist unwahrscheinlich.

Kreisklasse Schweinfurt 3

Deutlicher geht es nicht mehr: Zehn Tore schenkte der TSV Kirchaich der Knetzgauer Reserve am vergangenen Spieltag ein, am Sonntag ist die SG Dampfach zu Gast. Die DJK-Reserve steht mit vier Zählern auf Rang 10 und ist in dieser Partie klarer Außenseiter.

Der TV Haßfurt sorgte am vergangenen Spieltag unter dem neuen Trainer Mario Heß für ein dickes Ausrufezeichen: Gegen den klaren Favoriten RSV Unterschleichach gelang den Turnern der erste Sieg. Darauf wollen die Kicker vom Eichelsee aufbauen, zu Gast ist die Reserve des TSV Knetzgau. Die steht noch ohne Dreier und mit nur einem Punkt da - der zweite Dreier für den TV Haßfurt ist nicht unwahrscheinlich.

Neun Punkte aus vier Spielen stehen beim VfR Hermannsberg auf dem Konto, beim SC Geusfeld sind es drei weniger. Beide Teams durften am vergangenen Spieltag pausieren, davor gab es jeweils einen 4:2-Sieg. Es wird ein Duell auf Augenhöhe.

Platzt in Untersteinbach der Zeller Knoten? Im Duell der Aufsteiger dürfte alles möglich sein, in der Tabelle trennen die Kontrahenten nur drei Punkte.

Kreisklasse Schweinfurt 4

Nach dem ersten Saisonsieg im fünften Punktspiel gegen Schlusslicht Gädheim will der SC Maroldsweisach versuchen, beim ungeschlagenen Tabellenzweiten SC Hesselbach nachzulegen. Ein schwieriges Vorhaben, zumal die Gastgeber ihren Spitzenplatz behaupten wollen und somit die Gäste des SCM nicht unterschätzen werden. Somit wäre schon ein Zähler ein Erfolg für Maroldsweisach.

Zwei Tage nach der Begegnung gegen Forst II steht beim TSV Burgpreppach ein weiteres Heimspiel gegen den TSV Goßmannsdorf auf dem Programm, das für die Landgraf-Schützlinge keinen Deut leichter werden dürfte. Die Gäste haben zwar bisher eine durchwachsene Saison gespielt, verfügen jedoch über eine starke Defensive, die mit Hesselbach die wenigsten Gegentreffer (fünf) hinnehmen musste. Somit ist die harmlose TSV-Offensive um ihre Aufgabe nicht zu beneiden - bisher brachte sie es auf drei magere Treffer. di/red