1:1 nach vielen Torchancen beim TSV Zell

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Packender Kampf um den Ball, bei dem die beiden Stettfelder Christian Höfler (links) und Sebastian Beck (rechts) den Zeller Kapitän Christoph Herold in die Zange nehmen
Packender Kampf um den Ball, bei dem die beiden Stettfelder Christian Höfler (links) und Sebastian Beck (rechts) den Zeller Kapitän Christoph Herold in die Zange nehmen
Bei dem hochsommerlichen Wetter und schweißtreibenden Temperaturen beobachteten die Fans beider Mannschaften das Spiel aus schattiger Perspektive vor dem Sportheim.
Bei dem hochsommerlichen Wetter und schweißtreibenden Temperaturen beobachteten die Fans beider Mannschaften das Spiel aus schattiger Perspektive vor dem Sportheim.
 
Der Zeller Kapitän Christoph Herold (Mitte) wird von dem Stettfelder Christian Höfler (links) bedrängt. Rechts Sebastian Beck
Der Zeller Kapitän Christoph Herold (Mitte) wird von dem Stettfelder Christian Höfler (links) bedrängt. Rechts Sebastian Beck
 
Die beiden Stettfelder Stefan Hasch (rechts) und Christian Höfler (links) bremsen den Angriff des Zeller Kapitäns Christoph Herold (Nummer 7).
Die beiden Stettfelder Stefan Hasch (rechts) und Christian Höfler (links) bremsen den Angriff des Zeller Kapitäns Christoph Herold (Nummer 7).
 
Aufmunterung und Einschwören des Zeller Teams vor dem Spiel mit Spielertrainer Sascha Haupt (Fünfter von rechts) und Kapitän Christoph Herold (Fünfter von links)
Aufmunterung und Einschwören des Zeller Teams vor dem Spiel mit Spielertrainer Sascha Haupt (Fünfter von rechts) und Kapitän Christoph Herold (Fünfter von links)
 

Der TSV Zell musste sich zu Hause gegen den SC Stettfeld in der Fußball-A-Klasse Schweinfurt 5 mit einem 1:1-Unentschieden begnügen.

Nach dem sechsten Tabellenplatz in der vergangenen Saison der Fußball-A-Klasse Schweinfurt 5 ist der TSV Zell in dieser Spielzeit nach fünf Partien der erste Verfolger von Spitzenreiter SpVgg Untersteinbach. Während der aber die nächsten drei Punkte einfuhr, musste sich der TSV trotz einer guten kämpferischen Leistung gegen den SC Stettfeld mit einem 1:1 begnügen.

Spieler und Platz hatten unter der großen Sommerhitze zu leiden. Da sich in der Nähe des Spielfeldes kein Brunnen zur Bewässerung befindet, mussten die Akteure sich auf dem harten Untergrund erst einmal zurechtfinden. Es entwickelte sich eine zerfahrene, von vielen Zweikämpfen geprägte Partie. Doch mangelte es nicht an Torraumszenen auf beiden Seiten. Die größte Torchance hatte Kapitän Christoph Herold. 1#googleAds#100x100 Obwohl er, schon an allen Abwehrspielern und Torwart Lukas Frank vorbei, nur noch das leere, drei Meter entfernte Tor vor sich hatte, schaffte er es nicht, den Ball über die Linie zu schieben (25.). Zum Glück für die Hausherren waren die Gäste aber ebenfalls nicht in der Lage, das Leder, obwohl sie den zu weit vor seinem Gehäuse stehenden Schlussmann Manuel Wambach bereits überspielt hatten, im Tor unterzubringen (30). So ging es torlos in die Pause.


Der Gast geht in Führung

Nach Wiederanpfiff stellten sich die Gäste zunächst besser an, als Dominik Lang nach einer sehenswerten Einzelleistung viel Gefühl in seinem linken Fuß bewies und den Ball unhaltbar unter die Latte setzte (51.). Doch lange mussten die Zuschauer nicht auf den Ausgleich warten. Marco Häfner traf zwar nur den Pfosten, doch prallte der Ball Stefan Fella vor die Füße, der nur noch einzuschieben brauchte (58.). Bis zur letzten Minute versuchten beide Mannschaften, den Siegtreffer zu erspielen. Die letzten zehn Minuten allerdings musste die Heimelf in Unterzahl bestreiten, da der bereits verwarnte Thomas Zehe wegen Ballwegschlagens mit der Ampelkarte vom Feld musste (80.). Doch es blieb beim Unentschieden, da Gästetorwart Lukas Frank die letzte Chance des TSV glänzend parierte (89.). Ein Wermutstropfen für Zell ist die Verletzung von Spielertrainer Rene Haupt, der sich eine Leistenzerrung zuzog.


Eine eingespielte Mannschaft

"Wenn wir von weiteren Verletzungssorgen verschont bleiben, können wir weiterhin oben mitspielen. Aber wir denken aktuell nicht über den Aufstieg nach. Wir wollen von Woche zu Woche gut spielen und schauen, wo wir am Ende landen", erklärte Zells Sportlicher Leiter Frank Göbel. Der Kader der letzten Saison ist bis auf den Neuzugang Marco Häfner (vom SV Rapid Ebelsbach) unverändert geblieben. Künftig sollen einige Jugendspieler integriert werden. "Unser Vorteil ist, dass wir eingespielt sind. Der Trainer kann seine Vorstellungen umsetzen, und die Spieler haben begriffen, wie wir spielen wollen", erklärte er die gute Form des Teams.