Der Oberschwappacher Oti Schmelzer wirkte zum zehnten Mal in Folge bei der Fernsehfastnacht in Franken mit. Auch die "Altneihauser Feierwehrkapell'n" bekam dieses Mal ihr Fett weg.
"Schaggalagga-Helau!" Mit seinem legendären Schlachtruf und dieses Mal als Kasper verkleidet war Oti Schmelzer wieder dabei, als es hieß "Fastnacht in Franken" feiert 33. Geburtstag. Bereits bei der Generalprobe am Donnerstag in Veitshöchheim brachte der Humorist aus Oberschwappach die gut 600 Gäste im Saal zum Lachen und erntete einen Riesen-Applaus für seine einzigartige Darbietung. Am Freitagabend sah ihn in der Livesendung des Bayerischen Rundfunks ein Millionenpublikum an den Fernsehgeräten in ganz Deutschland und darüber hinaus.
Oti Schmelzer: "Nein, ich bin Clubfan"
Mit seiner überdimensionalen Zipfelmütze, Fingerspielpuppen am Kragen und seinem umgeschnallten Akkordeon zog der Oberschwappacher schon die Lacher auf seine Seite, als er mit Tri-tra-trullala auf die Bühne zog. "Als Kasper muss man immer lustig sein. Das geht aber nicht immer, denn ich bin Clubfan", bekannte sich Oti Schmelzer als Anhänger des 1. FC Nürnberg. Deshalb sagte er auch neulich beim Einkaufen auf die Frage der Verkäuferin, ob er Punkte sammele: "Nein, ich bin Clubfan."
Natürlich wurde auch die hohe Politik aufs Korn genommen, wie zum Beispiel Ministerpräsident Markus Söder: "Der ist so grün wie der brasilianische Regenwald nach einem zehnjährigen Monsum-Regen."
Überragender Seitenhieb gegen die "Altneihauser Feierwehrkapelln"
Begeisterungsstürme lösten seine musikalischen Einlagen in Reimform aus. Natürlich durfte dabei auch ein kleiner Seitenhieb auf die Oberpfälzer nicht fehlen, die seit Jahren mit der "Altneihauser Feierwehrkapelln" in Veitshöchheim Asyl gewährt bekommen: "Die Dürre ist vorbei, es beginnt mit dem Regen die Meckerei. Gott sprach, es regne Hirn, aber die Oberpfalz hatte einen Schirm"
Bereits im Jahr 1999 hatte Oti Schmelzer seinen ersten Fernsehauftritt bei "Fastnacht in Franken".
Danach folgten einige Engagements bei der "Närrischen Weinprobe", ebenfalls eine Faschingssendung des Bayerischen Rundfunks. Und seit 2011, also jetzt zum zehnten Mal in Folge, stand der 59-Jährige ohne Unterbrechung wieder auf der Bühne der Kultsendung in Veitshöchheim.
Wie gelingt es Oti Schmelzer immer wieder, neue Einfälle für die Auftritte zu haben? Der "Multifunktionsfranke" lüftete in einem Pressegespräch das Geheimnis und zog aus seiner Hosentasche ein kleines Heftchen hervor: "Immer wenn mir was einfällt, schreibe ich es da hinein, ganz analog."
Ich liebe diese Veranstaltung FASTNACHT IN FRANKEN.
. Sollte ich jemand vergessen haben, keine Absicht. Gründwalds Faschings-Freitagscomedysendung im Anschluss auch okay, ist aber ne ähnliche Labertasche wie der Ringlstetter tags zuvor. Denen ihr altbayerischer "Humor" könnte ruhig auf den Süden dieses Freistaats beschränkt bleiben.
Gestern aber hat man im positiven Sinne den Vogel abgeschossen, denn es hat Spaß gemacht - unheimlichen sogar.
Endlich mal nicht Tissot als Starter sondern den Schweinfurter Genialisten Peter Kuhn als Brite mit Schirm, Scharm und Melone. Perfekter geht es nicht. Tissot in der Mitte der Sendung, das allererste Mal dass ich ihn gut fand.
Die hübschen Garde-Mädels - nur noch zum Zunge schnalzen. Waltraud und Mariechen, einzigartig wie immer. Nur Frau Huml dürfte wieder mal enttäuscht gewesen sein, weil die beiden Fürther sie erneut nicht "berücksichtigt" hatten. Zeugt ja aber auch dafür, dass die gute Melanie gute und nicht zu beanstandende Arbeit in München leistet. Der Dregg-Sagg mit seinen Zwischenauftritten - einfach super. Mathias Walz am Klavier sehr fein, wie er den Hubsi durch den Kakao zieht. Auch die Klostersänger aus Amorbach waren besser als bei ihrem Erstauftritt vor einem jahr. Oti Schmelzer - SchakaLaka, als es Hirn regnete hatten die Oberpfälzer einen Regenschirm - ich schmeiß mich wech. Die Altneihauser konnten diese Bemerkung diesmal nicht kontern - aber die sind musikalisch vom feinsten. Aber auch der Starter in die Sendung, der etwas stämmige Herr mit seiner Gitarre, prächtiger Neuzugang für die Fastnachtssendung, Bravissimo. Ines Procter, feine Witzchen (und die g´fällt mer einfach auch optisch, nur gut, dass ihr Ehemann wahrscheinlich während ihres Auftritts Ohrenstöpsel tragen musste