Die Band "Miss Sophy & the Groove" begeisterte bei ihrem Debüt in der Rathaushalle in Haßfurt die Zuschauer. Besonders der Gesang von Sophia Weinberger und das Spiel des Saxophonisten Max Schmidt brachten das Publikum zum Staunen.
Einen gelungenen Start in Haßfurt hatte die junge Band "Miss Sophy & the Groove", die aus "FooBar" hervorgegangen ist. Bei der Veranstaltung des Kulturamts Haßfurt "Dinner & Music" in der Rathaushalle hatten die fünf Musiker Gelegenheit zu ihrem ersten öffentlichen Auftritt in der Kreisstadt. So konnten sie ihre musikalische Vielfältigkeit während des zum Programm gehörenden Buffets und auch beim anschließenden Konzert unter Beweis stellen.
Eine der Aufgaben des Kulturamts Haßfurt besteht darin, den musikalischen und künstlerischen Nachwuchs aus Haßfurt und dem Landkreis Haßberge zu fördern. Daher hat die Leiterin Petra Lettang schon etlichen jungen Künstlern und Bands, darunter die Formation "FooBar", die Chance zum Konzert in Haßfurt gegeben und Möglichkeiten zu weiteren Auftritten vermittelt. Weil "FooBar" durch das Ausscheiden einiger Musiker nicht mehr spielt, haben sich Sophia Weinberger (Gesang), Eva Lenhard (Bass) und Max Schmidt (Saxophon) mit Andreas Arneth (Gitarre) und Johannes Klütsch (Schlagzeug) unter dem Namen "Miss Sophy & the Groove" neu firmiert.
Außergewöhnliche Strahlkraft Die Sängerin "Miss Sophy" hat in den letzten Jahren schon viele Fans mit der außergewöhnlichen Strahlkraft ihrer Stimme in den Bann gezogen. Sie verfügt neben ihrem gesanglichen Talent auch über das "gewisse Extra". Ihrer faszinierenden Ausstrahlung gepaart mit einem anziehenden Charme kann sich kein Zuhörer entziehen. Wenn sie mit viel Schmelz das Lied "Temptation" haucht, ihre Gefühle mit "Just the two of us" in ein melodisches Gewand kleidet, humorvoll den Dschungelbuch-Song intoniert, mit "Superstition" ein Feuerwerk entzündet oder bei dem Hit "Fever" pure Erotik versprüht, liegt ihr das Publikum zu Füßen.
Gereifte Stimme Auch wenn die Schönheit ihrer in den letzten Jahren deutlich gereiften Stimme und ihr Nuancenreichtum bei ruhigeren Liedern besonders gefangen nehmen, läuft sie doch gerade bei expressiven Songs wie beispielsweise bei "I got Trouble" zur Hochform auf. Ihr zur Seite stehen vier ausgezeichnete Musiker, die sie nicht nur begleiten, sondern auch solistische Akzente setzen. Anna Lenhard, Johannes Klütsch, Max Schmidt und Andreas Arneth sind Garanten für den typischen, von Jazz, Rock, Pop, Soul und Funk geprägten Sound der Band.
Besonders herausragend ist der Saxophonist Max Schmidt. Er ist ein glänzender Virtuose, der auch eine gewisse Spannung durch sein verjazztes Spiel erzeugt. Wenn also die Musik erklingt und Miss Sophy singt, vibriert die Luft von den Emotionen der jungen Musiker. Kein Wunder, dass das Publikum hingerissen war und mit Applaus nicht sparte.
Ein unübertrefflicher Max Schmidt Hubert Zenk, der in der Jazzband "Generations" den Kontrabass spielt, bewertete das Konzert als "super". "Die Spannbreite der Musik von Rock über Pop bis hin zum Jazz und zur Filmmusik finde ich toll", sagte er. Als Bassist gefiel ihm die Rhythmisierung der Bassistin Eva Lenhard besonders gut. Das Highlight sei jedoch das Spiel von Max Schmidt. "Er ist musikalisch unglaublich talentiert, hat ein Gefühl für die Musik, ist in ganz unterschiedlichen Stilen zuhause und hat eine Geläufigkeit wie Charlie Parker. Kurz: er ist unübertrefflich."