Kater Oskars mysteriöse Bisswunde: Tierheim Haßberge muss sich um 300 Neuankömmlinge kümmern
Autor: Teresa Hirschberg
Zell am Ebersberg, Mittwoch, 23. Januar 2019
Ein dreiviertel Jahr nach der Eröffnung des Tierheims Haßberge sind manche Stationen bereits voll besetzt. Die Leiterinnen Britta Merkel und Karin Kraus rechnen mit weiterem Zuwachs - und das nicht nur, weil Hundedame Hilde hochschwanger ist.
Hier müssen Hunde leider draußen bleiben. Und dabei wären bei den Katzen noch 39 WG-Plätze frei. Seit der Eröffnung des Tierheims Haßberge im Mai vergangenen Jahres sind viele ehemalige Bewohner ausgezogen und haben ein neues Zuhause gefunden. Rund 300 Tiere musste die Tierschutzinitiative neu aufnehmen. Darunter Kater Oskar, der sich eine Bisswunde am Hals immer wieder an Möbeln und Spielzeugen aufgescheuert hatte.
Vermittlungsstopp im Tierheim Haßberge
Von den 15 verfügbaren Hundeplätzen sind derzeit alle besetzt. Der Altersdurchschnitt in den Gehegen wird in den nächsten Tagen aber stark sinken: Eine der Hundedamen ist schwanger, der Bauch schon dick angeschwollen. Bald muss sie von den anderen Hunden im Tierheim getrennt werden. Viel Freiraum herrscht dagegen noch in den Katzenzimmern, gerade einmal ein Siebtel des verfügbaren Platzes ist hier belegt. Und das, obwohl das Tierheim über Weihnachten sogar einen Vermittlungsstopp eingelegt hatte.
Mehr aktuelle Fotos aus dem Tierheim Haßberge finden Sie hier auf infranken.de. Außerdem erzählen Tierheimleiterin Britta Merkel und ihre Stellvertreterin Karin Kraus, warum sie von manchen freiwilligen Gassigängern enttäuscht sind und warum sie etwa fünf Wochen nach Weihnachten mit einem plötzlichen Zuwachs an Tierheimbewohnern rechnen müssen.
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