Hickhack: beste Werbung
Autor: Redaktion
Rentweinsdorf, Montag, 14. November 2016
Die Bratwürste wurden in Rentweinsdorf schon vermisst, aber ansonsten war die Veranstaltung ein voller Erfolg.
Zum ersten Advents- und Weihnachtsmarkt in der Region kamen am Sonntag wieder zahlreiche Besucher in den Marktsaal. Der Sportverein unter der Leitung von Kurt Paulus und Silvia Haagen-Kaim hatte in Vorbereitung und Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen der Prinzengarden den Markt bestens vorbereitet.
Um den Weihnachtsmarkt am Volkstrauertag, der ein weltlicher, stiller Feiertag ist, hatte es im Vorfeld Schwierigkeiten bei der Genehmigung gegeben, was die Veranstalter im Nachhinein als "beste Werbung für uns" werteten.
Ruhig und beschaulich lief der Tag wie gewohnt ab, wenngleich die Bratwurstbude der vergangenen Jahre aufgrund einer Auflage in der Genehmigung fehlte und von vielen Besuchern vermisst wurde.
Angeboten wurden Advents- und Weihnachtsartikel, sowie in diesem Jahr besonders zahlreiche Bastel- und Handarbeiten. Glühwein, Wienerle und die Kaffeebar waren begehrte Anziehungspunkte.
Seitens der Veranstalter wurden die Verantwortlichen in der Verwaltungsgemeinschaft in Ebern nicht nur wegen eines Zickzack-Kurses im Genehmigungsverfahren scharf kritisiert. Auch die Tatsache, dass der Weihnachtsmarkt aus der Veranstaltungsübersicht im VG-Amtsblatt vom 4. November genommen worden war, wird von vielen Rentweinsdorfern als eine Art Zensur bzw. Bevormundung unter gleichberechtigten Partner betrachtet, während ein Schießwettbewerb in Ebern aufgeführt war. Im Amtsblatt vom 21. Oktober war ein Hinweis auf den Weihnachtsmarkt noch unter Vereinsnachrichten zu finden gewesen.
Stattdessen, so ergab eine Nachschau unserer Redaktion, finden sich im besagten Amtsblatt Anzeigen, die auf einen Flohmarkt auf dem Zeilberg am Volkstrauertag und einen Weihnachtmarkt in Eggenbach am Totensonntag hinweisen. Eben-falls ein stiller Gedenktag.