Das Bürgerschießen war auch bei der 38. Auflage wieder ein Volltreffer: 256 Feierabendschützen nahmen im Schützenhaus die Zielscheibe aufs Korn. Schützenmeister Joseph Borschert und sein Vertreter Helmut Stubenrauch zeigten sich bei der Abschlussveranstaltung mit der Resonanz zufrieden. Dank galt Ehrenmitglied Rudolf Dominka, der trotz seiner 92 Jahre wieder die Jugend-, Mannschafts- und Damenscheibe gefertigt hatte, während die Ehrenscheibe, spendiert vom Schirmherrn Thomas Limpert, von Erich Wolfert gemalt worden war.

So erprobten sich 19 Schüler zwischen sechs und elf Jahre am Lichtpunktgewehr, einem Lasergerät. Sechs Jugendliche (zwischen 12 und 15 Jahre alt) versuchten aufgelegt mit dem Luftgewehr ihr Glück. 79 Damen und 152 Herren nahmen mit dem Luftgewehr und Kleinkaliber teil.
Beim Mannschaftswettbewerb waren acht Damenteams und 35 Herren- bzw Mixed Mannschaften am Start.

Dank zollte Borschert Zweitem Schützenmeister Helmut Stubenrauch, in dessen Händen die Vorbereitungen und der ordnungsgemäße Schießablauf weitgehend lag, ebenso dem ehemaligen Sportleiter Kevin Haider, der den Verein aus einer misslichen EDV-Panne geholfen hat.Schirmherr und Stadtrat Thomas Limpert (FW) lobte die Aktivitäten des rührigen Vereines, der aus dem Stadtbild nicht wegzudenken sei.

Er sei vielen Veranstaltungen vertreten wie zuletzt beim 150. Jubiläum der Feuerwehr, wo es die Salutgruppe "krachen ließ".


Umfassende Siegerehrung

Die Siegerehrung wurde durch 2. Schützenmeister Helmut Stubenrauch, Sportleiter Sebastian Drößmar sowie Schirmherr Limpert, vorgenommen.

Bei der Einzelwertung Schüler (Lichtgewehr) tauchte mit Christoph Seiler ein neuer Name auf. Mit 30 Treffern entschied er den beliebten Wettbewerb knapp vor Benedikt Marks (29) und Julius Porzel (26).
Knapp ging es auch bei der Einzelwertung der Jugend Luftgewehr zu. Mit 91 Ringen entschied Kilian Marks gegen Christian Kühnel (90) und Lara Stubenrauch (88) diesen Wettkampf.


Bremsen-Team nicht zu stoppen

Den besten Teiler bei der Einzelwertung - Jugend (Glück) gelang Kilian Marks mit einem 89-Teiler, gefolgt von Lara Stubenrauch mit 106,1 und Lea Berger mit einem 252,8-Teiler.Beim Mannschaftswettbewerb der Damen konnten die Bremse Damen mit einer kompakten Leistung aufwarten und brachten es in der Besetzung Jasmin Kuhn, Heike Kestner, Silke Trunk und Heike Stubenrauch auf stolze 653 Ringe.

Auch das Team Künzel mischt seit Jahren in der Spitzengruppe mit, so wieder mit Platz zwei und 614 Ringen. Im Einsatz waren Christina Seebach-Künzel, Monika Eichhorn, Cora Künzel, Johanna Reus. Bronze für die Damen des Kulturvereines Höchstädten mit 612 Ringen, 4. Gesangverein Quartett mit 610 Ringen, 5. Künzel sehen und hören Team II mit 590 Ringen und 6. Jagdhornbläser Damen mit 567 Ringen.


Auch "Profi-Jäger" am Start

Beim Mannschaftswettbewerb-Herren/Gemischt untermaurte Bremse I den letztjährigen Erfolg untermauern, kurioser Weise ringgleich mit dem Ergebnis des Vorjahres.
Der siegreichen Mannschaft gehörten Joachim Hoch, Wolfgang Martin, Norbert Förtsch und Michael Lekscha an.
Silber für die Jagdhornblässer II mit zehn Ringen weniger und dem so ruhmreichen Team von Cortina, die es auf 649 Ringe gebracht hatten was Platz drei für sie bedeutete.

Der Hauptpreis, Mannschaftswertung-Tiefschuss (Glück) geht mit einem eher mäßigen Gesamtteiler von 969,6 an die Jagdhornbläser II, die sich das Spanferkel sicherten.
Sie waren mit Josef Schafhauser, Joachim Heim, Reinhold Meyer und Markus Oppelt am Start. Auf einen Gesamtteiler von 1171,9 brachte es die Bremse 1 und dritter Platz für Cortina mit einem 1258 Teiler.

Mit einer überzeugenden Vorstellung entschied Cora Künzel die Einzelwertung der Damenund 175 Ringen. Mit sieben Ringen Abstand folgten ringgleich Jasmin Kuhn und Heike Kestner. 4. Christiane Marsoun (165), 5. Jana Böttcher (164) und 6. Maria Kühnlein (164).

Eng ging es in der Spitzengruppe beim Herrenwettbewerb zu. Mit einem Ring Vorsprung und 176 Ringen Platz eins für Reinhold Meyer.
Auf den Plätzen zwei bis vier gleich folgten vier ringgleiche Schützen und 175 Ringen, wobei einer nicht genannt wollte


Anonymer Sieger

Anders lag der Fall bei Johannes Freibott und Norbert Förtsch. 5. Joachim Hoch (172) und 6. Joachim Heim (170).

Mit fünf Ringen Vorsprung und 90 in der Gesamtsumme entschied Reinhold Meyer die Einzelwertung Luftgewehr deutlich, gefolgt von den ringgleichen Joachim Heim und Nicole Arleth (85), 4. Elisabeth Pokoj (84), die mit ihren gut 80 Jahren erneut in der Spitzengruppe mitmischte, 5. Johannes Freibott, 6. Jürgen Schafhauser und 7. Thomas Heim (alle 84 Ringe).

In der Kleinkaliberklasse ein Name an der Spitze, der nicht genannt werden will und 93 Ringe schoss, gefolgt von Markus Graß, Cora Künzel und Norbert Förtsch mit jeweils 92 Ringen. Ein dicht gedrängtes Feld auf den Plätzen fünf bis 13, die es allesamt auf 91 Ringe gebracht hatten.

Bei der Einzelwertung Damenscheibe (Glück) setzte sich Madlen Schumann mit einem hervorragenden 35,1-Teiler gegen Katharina Meub 75,1-Teiler und Cora Künzel 88,1-Teiler durch.

Den besten Teiler des Bürgerschießens erzielte Philipp Schwarzwälder, der sich erstmals am Eberner Schießstand vorstellte und mit einem 28,6-Teiler gleich zu großen Ehren kam. Auf den Plätzen folgten Caroline Schippert 38,8-Teiler und Michael Burger 104,2-Teiler.