Das hat sich im Polizeibericht "dramatischer angehört, als es war". Thomas Neeb hat einen fingerdicken Schorf an der linken Schläfe. Die Verbrennung, die er sich beim Brandeinsatz vor eineinhalb Wochen in Fatschenbrunn zugezogen hat, heilt gut.
"Das ist gar nix, wenn man überlegt, wie die betroffene Familie jetzt da steht", erklärt der 32-Jährige im Gespräch mit unserer Zeitung. Seit seinem 16. Lebensjahr ist er bei der Feuerwehr - aus Überzeugung und mit viel Engagement.

Um 2.09 Uhr, mitten im Tiefschlaf, ging am 25. Februar der Piepser von Thomas Neeb los. Alarmierung aus Eltmann, also was Größeres. "Ich werd‘ recht schnell hell, aber oft ist meine Frau schneller", gesteht Thomas Neeb. Raus aus dem Bett, rein in die Klamotten, Ehefrau Annabell hat inzwischen Brille und Handy gesucht und hält die Jacke "zum Reinhüpfen". Klein Hanna kriegt davon meist nichts mit, letzte Woche schon, weil sie krank war.