Die Pfarrstellensituation bleibt angespannt

2 Min
Pfarrerin Sonja von Aschen (rechts) und Pfarrerin Claudia Winterstein werden als Schulreferentin beziehungsweise Kindergottesdienstbeauftragte in ihr Amt eingeführt.Jens Fertinger
Pfarrerin Sonja von Aschen (rechts) und Pfarrerin Claudia Winterstein werden als Schulreferentin beziehungsweise Kindergottesdienstbeauftragte in ihr Amt eingeführt.Jens Fertinger
Dekan Jürgen Blechschmidt (rechts) führt Pfarrer MartinPopp-Posekardt bei der Schlussandacht in sein Amt als stellvertretenden Senior des Pfarrkapitels ein.Jens Fertinger
Dekan Jürgen Blechschmidt (rechts) führt Pfarrer MartinPopp-Posekardt bei der Schlussandacht in sein Amt als stellvertretenden Senior des Pfarrkapitels ein.Jens Fertinger
 
In sogenannten Murmelgruppen beschäftigten sich die Synodalen mit dem im Vormittagsgottesdienst gehörten Predigttext aus dem vierten Buch Mose.Jens Fertinger
In sogenannten Murmelgruppen beschäftigten sich die Synodalen mit dem im Vormittagsgottesdienst gehörten Predigttext aus dem vierten Buch Mose.Jens Fertinger
 
Vor dem Nachmittagsteil versammelten sich die Synodalen mit Dekan Jürgen Blechschmidt auf der Kirchentreppe zum Erinnerungsbild.Jens Fertinger
Vor dem Nachmittagsteil versammelten sich die Synodalen mit Dekan Jürgen Blechschmidt auf der Kirchentreppe zum Erinnerungsbild.Jens Fertinger
 
Pfarrerin Sonja von Aschen (rechts) und Pfarrerin Claudia Winterstein wurden als Schulreferentin beziehungsweise Kindergottesdienstbeauftragte in ihr Amt eingeführt.Jens Fertinger
Pfarrerin Sonja von Aschen (rechts) und Pfarrerin Claudia Winterstein wurden als Schulreferentin beziehungsweise Kindergottesdienstbeauftragte in ihr Amt eingeführt.Jens Fertinger
 

Es gibt im evangelischen Dekanat Rügheim aber auch positive Dinge wie die Amtseinführung einer Schulbeauftragten und einer Kindergottesdienstbeauftragten.

Die Amtseinführung von Pfarrerin Sonja von Aschen als Schulbeauftragte und Pfarrerin Claudia Winterstein als Kindergottesdienstbeauftragte standen im Mittelpunkt des Festgottesdienstes, mit dem die Frühjahrssynode des evangelischen Dekanats eröffnet wurde. Am Nachmittag befassten sich die Synodalen hauptsächlich mit einer Bibelarbeit. Dieser lag der Predigttext des Sonntags Judika zugrunde. Pfarrer Martin Popp-Posekardt wurde bei der Schlussandacht der Synode mit dem Segen in sein Amt als stellvertretender Senior des Pfarrkapitels eingesetzt.
Den liturgischen Teil des Festgottesdienstes gestalteten Dekan Jürgen Blechschmidt, die Synodalpräsidenten Gisela Schott und Gerhard Koch sowie Diakonin Sabine Dresel, Claudia Winterstein und Sonja von Aschen. Für die musikalische Ausgestaltung sorgten der Kleine Bezirksposaunenchor (Dirigent: Jürgen Koch) und Dekanatskantor Matthias Göttemann an der Orgel.
Anhand der biblischen Erzählung von der "ehernen Schlange" im vierten Buch Mose zeigte Dekan Jürgen Blechschmidt die Verbindung vom Alten zum Neuen Testament, wo im Johannes-Evangelium von der Erhöhung Christi die Rede ist. Dabei stellte der Prediger ein kisuahelisches Lied aus Tansania vor, das diese Verbindung zum Thema hat.
Den Bericht des Präsidiums teilten sich der Dekan und die beiden Synodalpräsidenten. "Die Pfarrstellensituation im Pfarrkapitel wird sich leider in der kommenden Zeit nicht sehr entspannen", sagte Blechschmidt gleich zu Beginn seiner Ausführungen. Der Grund liege darin, dass für Burgpreppach immer noch keine Bewerbung vorliege und auch kein/e Pfarrer/in z. A. ins Dekanat entsandt worden sei. Zudem habe Anfang des Jahres die Verabschiedung von Pfarrer Kai Garben (Westheim) stattgefunden, und noch in diesem Jahr trete Pfarrer Hans Körner (Rentweinsdorf) in den Ruhestand. Pfarrer Martin Hild (Oberlauringen) werde im September nach Münnerstadt in den Dekanatsbezirk Bad Neustadt wechseln.
Erfreut zeigte sich das Präsidium darüber, dass mit Diakonin Sabine Dresel die Nachfolge von Diakon Robert Hager so rasch über die Bühne gegangen ist. Auch das Ende der Vakanzzeit in Oberhohenried sei nun absehbar, denn Pfarrer Bodo Bergk wird voraussichtlich im Juni dort seinen Dienst beginnen.
Anfang der Woche fanden in der Pfarrkonferenz die Wahlen zum/r Senior/in des Pfarrkapitels und dessen/deren Stellvertreter/in statt. Gewählt wurden Pfarrerin Melanie von Truchseß als Seniorin und Pfarrer Martin Popp-Posekardt als Stellvertreter.
Abschließend wies das Präsidium noch auf einige wichtige Termine hin, so zum Beispiel auf den Dekanatsfrauengottesdienst Mitte Juni, die Herbstsynode sowie den Dekanatsfrauentag im November. Ende Oktober findet traditionell der Festgottesdienst mit Dekanatsempfang statt.
Beim letzten Punkt der Tagesordnung am Vormittag ging es um den Haushaltsplan 2018, den Blechschmidt den Synodalen kurz erläuterte, die diesen zustimmend zur Kenntnis nahmen.
Nach dem gemeinsamen Mittagessen trafen sich die Synodalen wieder im Martin-Luther-Haus und widmeten sich vertiefend dem im Vormittagsgottesdienst gehörten Predigttext. Dekan Blechschmidt gab einleitend ausführliche Erläuterungen zum Kontext und stellte den Anwesenden zwölf Impulse zum Nachdenken vor. In sogenannten Murmelgruppen befassten sich die Synodalen mit Fragen wie "Kann die Wüste als Symbol für Stationen unseres eigenen Lebens gelten?", "Was sind die Vergleichspunkte zwischen der ehernen Schlange und Jesus Christus am Kreuz?" oder "Ist das biblische Volk Israel als - warnendes oder gutes - Beispiel für uns zu sehen?".
Die Schlussandacht, die sich schwerpunktmäßig mit der Thematik "Amt und Dienst" befasste, endete mit Gebet und Segen.