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Zuschuss für die Laienhelfer


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LKR Haßberge, Mittwoch, 13. Januar 2016

Die Regierung von Unterfranken hat im Jahr 2015 im Regierungsbezirk Unterfranken für die ehrenamtliche Betreuung psychisch Kranker und psychisch Behinderter durch Laienhelfer insge...


Die Regierung von Unterfranken hat im Jahr 2015 im Regierungsbezirk Unterfranken für die ehrenamtliche Betreuung psychisch Kranker und psychisch Behinderter durch Laienhelfer insgesamt 27 692 Euro bewilligt. Die bereitgestellten Mittel gingen an elf unterfränkische Einrichtungen, bei denen sich insgesamt 172 Laienhelfer in ihrer Freizeit der Hilfe für psychisch kranke und psychisch behinderte Menschen widmen. Das geht aus einer Mitteilung der Regierung hervor.
Bezuschusst wird in diesem Rahmen auch die Einrichtung des Caritasverbandes im Landkreis Haßberge, das Sozialpsychiatrische Tageszentrum in Haßfurt. Die Helfer werden für ihre Arbeit angeleitet und regelmäßig geschult. 1#googleAds#100x100 Die Zuwendungen stammen aus dem Haushalt des bayerischen Gesundheitsministeriums und wurden vom bayerischen Landtag zur Verfügung gestellt.


Begleitung in der Freizeit

Laienhelfergruppen ermöglichen Gruppen- und Einzelbetreuungen. Die Betreuung durch ehrenamtlich arbeitende Laienhelfer soll den psychisch Kranken eine Teilnahme an den Abläufen des normalen Lebens ermöglichen. Freizeit- und Kontaktaktivitäten laufen unter der Begleitung einer Fachkraft.
Die Arbeit der Ehrenamtlichen ist ein wichtiger Bestandteil der sozialpsychiatrischen Arbeit. Anders als Sozialpädagogen, Psychologen oder Ärzte sind sie keine professionellen Helfer, sondern werden als interessierte helfende Mitbürger erlebt, wie aus der Mitteilung hervorgeht. Diese Kontakte stellen für Menschen mit einer psychischen Erkrankung eine wohltuende Hilfe bei der immer wieder erlebten Ausgrenzung im Beruf, im gesellschaftlichen Leben und in zwischenmenschlichen Beziehungen dar. red