Die Auszeichnung des Vorsitzenden Jörg Limmer stand im Mittelpunkt der Hauptversammlung der Löschgruppe Gumpersdorf in der Gaststätte Heierth. Alle Redner lobten die gut funktionierende Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Untersteinach.

Landrat Klaus Peter Söllner sprach von unglaublichen Herausforderungen für die Landkreiswehren. Als Beispiele nannte er die Großbrände in Römersreuth, Döllnitz und Menchau. Im Landkreis sei viel in den Schutz und die Sicherheit der Bürger investiert worden.

Söllner zeichnete Jörg Limmer für 25 Jahre Dienstzeit mit dem Ehrenzeichen in Silber aus. Limmer war auch schon zwölf Jahre Kassier der Wehr.

Das letztjährige Blechkuchenfest war laut Limmer das erfolgreichste überhaupt. Er lobte das "super Miteinander" in der Löschgruppe, die gegenwärtig 46 Mitglieder zählt. Nach der Hauptversammlung 2019 hatte Kommandant Matthias Bär signalisiert, dass er auch in der Kulmbacher Wehr aktiv sei und daher zurücktreten wolle. In der Folge wurde beschlossen, dass sich die Gumpersdorfer Aktiven als Löschgruppe der Untersteinacher Wehr anschließen. Der Gemeinderat Untersteinach hatte dem am 17. Dezember zugestimmt.

Die Wehr bestehe weiterhin und auch die Kameraden würden weiterhin aktiv sein, machte Vorsitzender Limmer klar. Nur lobende Worte fand Dominik Haderdauer für den Zusammenschluss: "Warum haben wir es nicht früher gemacht?", fragte er. Für die Zukunft wünschte er sich ein "Sprachrohr" zwischen den beiden Wehren.

Der Untersteinacher Kommandant Markus Stumpf versprach den Gumpersdorfern neue Taschenlampen und Verkehrsabsicherungsmaterial.

Kassier Dominik Haderdauer berichtete von einem leichten Plus. Edgar Limmer und Norbert Wölfel lobten die gute Führung der Geschäfte. Das Protokoll der letztjährigen Hauptversammlung verlas Schriftführer Markus Greim.

Bürgermeister Volker Schmiechen zeigte sich stolz über das Engagement der beiden Wehren. Kreisbrandmeister Alexander Reinsch nannte den Zusammenschluss die "Königslösung". Werner Oetter