Wohl keine Jugendmannschaft mehr im Tischtennis

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Langjährige Mitglieder konnte der SV Meilschnitz im Rahmen seiner Jahreshauptversammlung ehren. Foto: Martin Rebhan
Langjährige Mitglieder konnte der SV Meilschnitz im Rahmen seiner Jahreshauptversammlung ehren.  Foto: Martin Rebhan

Auch wenn finanziell beim SV Meilschnitz alles im Lot ist und die Fußballer gut aufgestellt sind, plagte eine Sorge um den Nachwuchs beim Tischtennis die Ve...

Auch wenn finanziell beim SV Meilschnitz alles im Lot ist und die Fußballer gut aufgestellt sind, plagte eine Sorge um den Nachwuchs beim Tischtennis die Vereinsverantwortlichen. Wie Abteilungsleiter Fredy Hänftling im Rahmen der Jahreshauptversammlung wissen ließ, deuten die Zeichen darauf hin, dass für die kommende Saison keine Jugendmannschaft mehr gemeldet wird. "Die Einstellung der Jungen und Mädchen lässt zu wünschen übrig und es sind nicht mehr genügend Spieler vorhanden", begründete Hänftling die Entscheidung. Ansonsten konnte er von einer durchaus erfolgreichen abgelaufenen Saison berichten. Von den acht Mannschaften errangen drei die Meisterschaft in ihren jeweiligen Spielklassen. In der laufenden Saison vertreten die Farben des SV Meilschnitz vier Herren-, zwei Damen und zwei Jungenmannschaften.
Mit zwei Mannschaften treiben die Fußballer des Vereins das runde Leder über den Rasen, informierte Günter Geis. Dank sagte er Bernd Greiner, der nach 15-jähriger Trainertätigkeit sein Amt in jüngere Hände legte. Im Jugend- und Schülerbereich gehen sechs Mannschaften an den Start, die in Spielgemeinschaften mit dem ASV Neustadt und dem TSV Ketschenbach zu Hause sind.
Personelle Sorgen plagen auch die Theaterabteilung. Im vergangenen Jahr mussten daher die Aufführungen ausfallen. Wie Vorsitzender Steffen Gunsenheimer wissen ließ, ist für 2018 wieder eine Aufführung geplant. Die geringe Beteiligung in der Vergangenheit, gepaart mit nicht zu unterschätzenden Kosten, veranlasste die Vorstandschaft im vergangenen Jahr, die Faschingsveranstaltungen abzusagen. Das laufende Jahr war ebenfalls "faschingslos". Gunsenheimer nutzte die Jahreshauptversammlung, die gesellschaftlichen Veranstaltungen Revue passieren zu lassen. Den Mitgliederstand bezifferte er mit 290. Keinen Einfluss werde der Vorstand auf die Entwicklung bei den Alten Herren nehmen. "Was mit dem Geld in deren Kasse geschieht, ist keine Sache für die Vereinsführung", erklärte Gunsenheimer der Versammlung. Klar Stellung bezog er zur Zukunft der Abteilung: "Es wäre Blödsinn, die Alten Herren aufzulösen." Der geplante Umbau des Sportheims soll nach Auskunft des Vorsitzenden in einem kleineren Maß umgesetzt werden. "Aus finanziellen Gründen werden wir dies auf zwei bis drei Jahre strecken", ließ Steffen Gunsenheimer abschließend wissen.
Langjährige Mitglieder standen auf der Ehrungsliste: Alexander Beck, Thomas Wolf (10 Jahre), Bernd Hausdörfer, Marco Langbein, Sabine Müller und Heiko Munzer (25 Jahre), Fredy Henftling, Fredy Rempel, Ulrich Sonntag (40 Jahre), Werner Mannagottera, Helmut Morgenroth (50 Jahre), Albin Bernhardt und Günter Roos (60 Jahre), Werner Bernhardt und Helmut Greiner-Lar (65 Jahre). MR